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NIERENKREBS

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Aktuelles

Willkommen im Nierenkrebs-Bereich. Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Nierenkrebs.

ASCO GU 2017: Die Einnahme von Antibiotika 4 Wochen vor Beginn einer Therapie mit einer Immun-Checkpoint-Therapie scheint das Ansprechen auf die Therapie zu vermindern

Forscher beobachteten bei Mäusen, dass Mikroorganismen im Darm mit dem Immunsystem in einer bestimmten Weise in Verbindung stehen. Es schien, dass eine gesunde Darmflora die Therapie mit einem Immun-Checkpoint-Hemmern positiv unterstützen könnte.

Die Einnahme von Antibiotika kann für eine bakterielle Entzündung lebensnotwendig sein. Leider zerstören Antibiotika nicht nur die krankmachenden Bakterien, sondern auch die „gute Bakterien“, so auch im Darm: die Zusammensetzung von Mikroorganismen wird verändert und die bakterielle Vielfalt verringert.

Es wird vermutet, dass die Zerstörung von Mikroorganismen im Darm einen negativen Effekt auf ein Ansprechen bei einer Therapie mit Immun-Checkpoint-Hemmern haben könnte.

Forscher aus Frankreich schauten sich daher die Krankenakten von 80 Patienten genauer an, die in verschiedenen Studien eine Immun-Checkpoint-Therapie bekamen. Tatsächlich konnten Sie 16 Patienten identifizieren, die noch bis einem Monat vor einer Immun-Therapie mit einem Breitband-Antibiotikum behandelt worden waren.

Bei den 16 Patienten, die Antibiotika erhalten hatten, konnte eine schnellere Verschlechterung der Krebserkrankung beobachtet werden.

Nach Ansicht der Autoren gibt es vorläufige Anzeichen dafür, dass das Ansprechen auf eine Immun-Checkpoint-Therapie nach vorheriger Antibiotika-Therapie kürzer sein könnte. Dieses sind jedoch nur vorläufige Daten und eine endgültige Schlussfolgerung kann nicht gezogen werden.

 

Neues vom ASCO GU 2017: Flüssige Biospien (Liquid Biopsy) bei Nierenkrebs

In der letzten Zeit ist in den Medien viel über die sogenannten flüssigen Biopsien (Liquid Biopsy) berichtet worden. Was ist eine flüssige Biopsie und ist sie auch bei Nierenkrebs anwendbar?

Nicht nur bei gesunden Zellen sondern auch bei Tumoren sterben Zellen ab. Die abgestorbenen Zellen, aber auch einzelne intakte Tumorzellen können ins Blut gelangen. Diese abgestorbenen Zellabschnitte nennt man auch zirkulierende Tumorzellen, kurz CTC. Die zirkulierenden Tumorzellen können heutzutage z.B. im Blut mit bestimmten Verfahren entdeckt und analysiert werden. Aus der Analyse können Erkenntnisse über eine Krebserkrankung gewonnen werden. Diese Art Diagnoseverfahren wird flüssige Biopsie genannt.

Auf dem ASCO GU 2017 stellte Dr. Sumanta Pal eine Studie über zirkulierende Tumorzellen beim Nierenzellkarzinom vor. Er berichtete welche zirkulierende Tumorzellen vor einer Erst- und vor einer Zweitlinientherapie entdeckt wurden und welche Veränderungen beobachtet werden konnten.

Erstlinien-Therapie-Studie an 7 Zentren in Deutschland: Immun-Checkpoint-Hemmer Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib im Vergleich zu Sunitinib

Alle Medikamente, die zur Zeit zur Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms zur Verfügung stehen, wurden in klinischen Studien geprüft. Allein im Jahr 2016 wurden aufgrund der guten Studienergebnisse drei neue Medikamente zugelassen. Klinische Studien sind also wichtig um festzustellen, ob z.B. neue Medikamente, Diagnose- oder Laborverfahren für die Anwendung am Menschen sicher und wirksam sind. Diese Studie, mit dem Namen Keynote-426, möchte klären, ob die Kombination der neuen immunonkologischen Therapie Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib beim metastasierten Nierenzellkarzinom besser wirkt, als eine der bereits zugelassenen Erstlinien-Therapien - in diesem Fall Sunitinib. Mehr über Keynote-426 gibt es unter diesem Link zu lesen: http://www.daslebenshaus.org/nierenkrebs-behandeln/neue-therapieansaetze/pembrolizumab-keytruda Die Studienzentren inkl. Ansprechpartner sind in unserer Studiendatenbank zu finden: http://www.daslebenshaus.org/studienallgemein/studienregister

Neues von wissenschaftlichen Konferenzen ECCO und ASCO GU 2017

Neues von wissenschaftlichen Konferenzen ECCO und ASCO GU 2017
Im Januar fand der Kongress der europäischen Krebs-Organisation (ECCO) und Mitte Februar die Konferenz für urogenitale Tumoren (ASCO GU) statt. Dank der Förderung durch die europäische Krebs-Organisation und der amerikanischen "Stiftung gegen Krebs" (Conquer Cancer Foundation) ist es unserem Verein möglich gewesen an den Konferenzen teilzunehmen. Die wichtigsten Ergebnisse werden wir aufbereiten und Ihnen vorstellen. Mehr über die Europäische Krebs-Organisation und Allgemeines über den Kongress können sie bereits hier lesen. Photo by ©ECCO / Ruud Jonkers Fotografie 2017

Grüner Smoothie

Smoothie gruenViele Patienten können, z.B. wegen Verdauungsproblemen, nicht viel Obst oder Gemüse zu sich nehmen. In solchen Fällen können Sie beispielsweise auf sogenannte Smoothies ausweichen. Einfach Gemüse und Obst in den Mixer, mit Wasser, Milch oder Fruchtsaft auffüllen, kräftig durchrühren und genießen. Dabei gilt: am besten selbst gemacht. Die Variante aus dem Supermarkt steht meist schon eine Weile im Regal und ist oftmals mit Konservierung- und Zusatzstoffen angereichert Zutaten: 125 g Feldsalat oder Babyspinat 1 Apfel 1 Birne 100 ml stilles Wasser (oder Leitungswasser) Den Salat waschen und gut abtropfen lassen. Das Obst schälen, entkernen und in grobe Spalten schneiden. Zusammen mit dem Salat oder Babyspinat in den Mixer geben. Mit Wasser aufgießen und kurz pürieren. Wichtig: Nicht zu lange pürieren und den Smoothie zeitnah nach der Zubereitung verzehren. Sonst können die...

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