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NIERENKREBS

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Aktuelles

Willkommen im Nierenkrebs-Bereich. Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Nierenkrebs.

Aktuelles zu Medikamentenfälschungen

Wie bereits am 16.05.2017 in diversen Nachrichten gemeldet, können auch Nierenkrebs-Medikamente von Fälschungen betroffen sein. Siehe dazu die Beiträge inNDR-VisiteARD-Tagesthemen ab 00:19:28 min Zu diesem Thema gibt es heute, 17.05.2017, einen ARD-Themenabend mit dem Film "Gift" um 20:15 Uhr im Ersten und daran anschließend ab 21:45 Uhr die investigative Dokumentation "Gefährliche Medikamente – gepanscht, gestreckt, gefälscht". Gefälschte Medikamente können zum Beispiel keinen Wirkstoff, eine abweichende Konzentration des Wirkstoffes sowie ganz andere Wirkstoffe oder sogar Schadstoffe enthalten, zusätzlich könnten sie verunreinigt sein. Die Zahl der Fälschungen bei Krebsmedikamenten sind eher selten und fallen besonders dadurch auf, dass z.B. die Patienten keine Nebenwirkungen mehr haben ggf. Symptome auftreten können, die vor Beginn der Krebstherapie vorhanden waren und durch die Therapie gemildert wurden. Was können Nierenkrebs-Patienten tun, um keine gefälschten Nierenkrebs-Medikamente zu bekommen? Tipp...
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Studie mit einem neuen Immun-Checkpoint-Hemmer für klarzellige oder nicht-klarzellige Nierentumoren in der Erstlinie an 3 Zentren in Deutschland

In Deutschland laufen zur Zeit mehere Studien für das Nierenzellkarzinom. Zwei davon sind Studien mit einem neuen Immun-Checkpoint-Hemmer: Pembrolizumab (Keytruda®). In einer Phase II-Studie soll geklärt werden, ob die alleinige Therapie mit Pembrolizumab beim klarzelligen oder nicht-klarzelligen metastasierten Nierenzellkarzinom anspricht. Die Studie läuft zur Zeit an 3 Zentren in Deutschland: Dresden, Berlin und Tübingen Mehr über die Keynote-427 Studie lesen Sie auf unserer Webseite unter: http://www.daslebenshaus.org/nierenkrebs-behandeln/neue-therapieansaetze/pembrolizumab-keytruda
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Beobachtetes Langzeit-Ansprechen auf Immun-Checkpoint-Therapien auch wenn diese frühzeitig abgebrochen werden mussten

Da die Behandlung mit Immun-Checkpoint-Therapien im Bereich Nierenkrebs noch relativ neu ist, wurden auf dem diesjährigen ASCO GU auch viele kleinere Studien vorgestellt. Diese kleineren Studien sollen dabei helfen die Erfahrungen mit den neuen Medikamenten bekannter zu machen.

Dr. Rana McKay von der Universität Kalifornien stellte das erste mal Daten vor, die das Ansprechen auf Immun-Checkpoint-Therapien darstellt, auch wenn diese abgebrochen werden mussten (z.B. wegen Nebenwirkungen).

Dr. McKay analysierte Daten von 19 Nierenkrebs-Patienten, die gegen ihre Metastasierung entweder eine alleinige Immun-Checkpoint-Therapie mit PD-1 / PD-L1 Hemmern oder eine Immun-Checkpoint-Therapie in Kombination mit einem anderen Medikament bekamen.

Diese 19 Patienten mussten die Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen der Immuntherapie abbrechen Nach Abbruch der Therapie wurden die Patienten weiterhin engmaschig kontrolliert, es zeichnete sich trotz des Abbruchs ein überwiegend positiver Trend beim Ansprechen auf die Therapie ab:  

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Dritt- / Viertlinien-Studie an 9 Zentren in Deutschland: Tivozanib im Vergleich zu Sorafenib (TIVO 3)

Dritt- / Viertlinien-Studie an 9 Zentren in Deutschland: Tivozanib im Vergleich zu Sorafenib (TIVO 3)
Diese Studie möchte klären, ob die Therapie mit dem neuen Wirkstoff Tivozanib in der Dritt- bzw. Viertlinien-Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinom besser wirkt, als eine der bisherigen Standardtherapien - in diesem Fall Sorafenib. Welche Behandlung Sie im Rahmen der klinischen Studie erhalten, entscheidet ein zuvor festgelegtes Zufallsverfahren, vergleichbar mit dem Werfen einer Münze. Dieses wird Randomisierung genannt. Die Wahrscheinlichkeit für jede der beiden Gruppen beträgt 50%. Die Studie findet zurzeit an 9 Studienzentren in Deutschland statt, dazu gehören Dresden, Jena, Hamburg, Münster, Bonn, Aachen, Tübingen, Freiburg und Weiden. Weitere Studienzentren werden folgen. Mehr über TIVO 3 Studie gibt es unter diesem Link zu lesen: http://www.daslebenshaus.org/nierenkrebs-behandeln/neue-therapieansaetze/tivoazanib Die Studienzentren inkl. Ansprechpartner sind in unserer Studiendatenbank zu finden: http://www.daslebenshaus.org/studienallgemein/studienregister
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ASCO GU 2017: Die Einnahme von Antibiotika 4 Wochen vor Beginn einer Therapie mit einer Immun-Checkpoint-Therapie scheint das Ansprechen auf die Therapie zu vermindern

Forscher beobachteten bei Mäusen, dass Mikroorganismen im Darm mit dem Immunsystem in einer bestimmten Weise in Verbindung stehen. Es schien, dass eine gesunde Darmflora die Therapie mit einem Immun-Checkpoint-Hemmern positiv unterstützen könnte.

Die Einnahme von Antibiotika kann für eine bakterielle Entzündung lebensnotwendig sein. Leider zerstören Antibiotika nicht nur die krankmachenden Bakterien, sondern auch die „gute Bakterien“, so auch im Darm: die Zusammensetzung von Mikroorganismen wird verändert und die bakterielle Vielfalt verringert.

Es wird vermutet, dass die Zerstörung von Mikroorganismen im Darm einen negativen Effekt auf ein Ansprechen bei einer Therapie mit Immun-Checkpoint-Hemmern haben könnte.

Forscher aus Frankreich schauten sich daher die Krankenakten von 80 Patienten genauer an, die in verschiedenen Studien eine Immun-Checkpoint-Therapie bekamen. Tatsächlich konnten Sie 16 Patienten identifizieren, die noch bis einem Monat vor einer Immun-Therapie mit einem Breitband-Antibiotikum behandelt worden waren.

Bei den 16 Patienten, die Antibiotika erhalten hatten, konnte eine schnellere Verschlechterung der Krebserkrankung beobachtet werden.

Nach Ansicht der Autoren gibt es vorläufige Anzeichen dafür, dass das Ansprechen auf eine Immun-Checkpoint-Therapie nach vorheriger Antibiotika-Therapie kürzer sein könnte. Dieses sind jedoch nur vorläufige Daten und eine endgültige Schlussfolgerung kann nicht gezogen werden.

 

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