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Tyrosinkinasehemmer Sunitinib und Regorafenib bei GIST - Flexibel dosieren, mehr erreichen

Häufige oder schwere Nebenwirkungen sind die Hauptgründe, warum GIST-Patienten ihre Therapie mit einem Tyrosinkinasehemmer (TKI) abbrechen. Zu früh, wie Experten wissen, denn oftmals wird das Potenzial der Medikamente noch nicht voll ausgeschöpft.

Sunitinib und Regorafenib: Behandlungsschema mit Therapiepause

In der Behandlung von GIST stehen derzeit drei zugelassene Tyrosinkinasehemmer zur Verfügung: Imatinib (Glivec®), Sunitinib (Sutent®) und Regorafenib (Stivarga®)*. Imatinib wird als Dauertherapie gegeben und vergleichsweise gut vertragen. Mit Sunitinib und Regorafenib hingegen gehen oft stärkere Nebenwirkungen einher. Sunitinib ist zugelassen als so genanntes 4/2-Schema. Dabei wird das Medikament in der Dosierung von 50 mg/Tag über 4 Wochen gegeben, gefolgt von 2 Wochen Therapiepause. Auch bei Regorafenib ist eine Therapiepause angedacht: Es wird über 3 Wochen in der Dosierung von 160 mg/Tag verabreicht, anschließend folgt eine Woche Pause.

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Tipps gegen Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie bei GIST, Sarkomen oder Nierenkrebs

Nebenwirkungen

Endlich ist es soweit: das Lebenshaus e.V. veröffentlicht gesammelte Tipps gegen die häufigsten Nebenwirkungen der medikamentösen Krebstherapie. Ob Appetitlosigkeit, Durchfall oder Hand-Fuß-Syndrom, oral eingenommene Krebsmedikamente (so genannte Target-Therapien) können einige Nebenwirkungen auslösen. Oftmals sind diese jedoch mit kleinen Tipps und Tricks recht gut in den Griff zu bekommen. „Gerade was den Umgang mit Nebenwirkungen betrifft, konnten viele unserer Patienten bereits Erfahrungen sammeln“, erklärt Kai Pilgermann, Vorstandsvorsitzender des Vereins. „Der eine schwört bei Durchfall auf den geriebenen Apfel, ein anderer setzt auf dunkle Schokolade. Über Jahre haben wir diese Erfahrungswerte in Listen aufgeschrieben und gesammelt“, so Pilgermann weiter. „Ergänzt wurden diese letztendlich von den Ärzten des medizinisch-wissenschaftlichen Beirates des Lebenshauses.“

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Mit Einkaufen für das Lebenshaus spenden - ganz ohne Mehrkosten

Einkaufen und gleichzeitig spenden und das ganz ohne Mehrkosten? Das klingt zu gut um wahr zu sein?

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Mit dem neuen Lebenshaus-Helpshop ist dies nun möglich!

Wenn Ihr also Eure Einkäufe gerne online tätigt, könnt Ihr ab sofort - mit nur einem Extra-Klick, Spenden für unseren Verein sammeln. Und dies bei über 1000 verschiedenen Online-Shops. Alles was Ihr tun müsst, ist dem Link zum Lebenshaus-Helpshop zu folgen: Lebenshaus-Helpshop

Dort könnt Ihr dann Euren Lieblingsladen auswählen und ganz normal bestellen. Genauso wie sonst auch. Euch entstehen dabe keine Mehrkosten!

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Bayer stellt den Vertrieb von Regorafenib (Stivarga®) in Deutschland ein: Versorgung von GIST-Patienten kann nach §73 AMG über das Ausland erfolgen.

WICHTIG für Patienten, die Regorafenib benötigen!!!

Regorafenib ist natürlich weiterhin zur Behandlung von GIST (sowie metastasiertem Kolorektalkarzinom (mKRK)) zugelassen – in Europa und auch in Deutschland. Patienten, die ihre laufende Therapie dringend fortsetzen müssen sowie Patienten, die Regorafenib in Zukunft benötigen, sollen die Möglichkeit haben, auch weiter von der Therapie zu profitieren. Dies ist über den Einzelimport nach §73, Abs. 1 AMG möglich!

Das heißt: Es besteht die Perspektive zur weiteren Verordnung und dem Bezug von Regorafenib über den Einzelimport. Betroffene sollten sich hierfür an ihren behandelnden Arzt wenden.

Zum besseren Verständnis haben wir für Patienten und Begleiter eine Kurz-Information zusammengestellt, die sie beim Verein Das Lebenshaus e.V. anfordern können:
Telefon: 0700-4884-0700 oder
Email:

Bayer stellt den Vertrieb von Regorafenib (Stivarga®) in Deutschland ein: Das Lebenshaus e.V. kritisiert „Preispoker“ auf dem Rücken der Betroffenen.

 

Wölfersheim, 26. April 2016
Das Unternehmen Bayer in Leverkusen hat am 15. April 2016 per Pressemitteilung bekannt gegeben, den Vertrieb für Regorafenib in Deutschland einzustellen. Nach Aussage des Unternehmens erfolgt dies aufgrund der Tatsache, dass der G-BA Regorafenib zur Behandlung von Erwachsenen mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mKRK) keinen Zusatznutzen erteilt hat. Die zusätzliche Problematik hierbei: Dies trifft auch Betroffene mit GIST (Gastrointestinale Stromatumoren).

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Methadon in der Behandlung von Krebs?

Diese Frage wird seit Monaten heiß diskutiert. Anlass waren Berichte in verschiedenen Medien, die Methadon eine positive Wirkung als zusätzliches Medikament zur Chemotherapie bei Krebserkrankungen zuschrieben. Diese Medienberichte haben nicht nur viele Fragen aufgeworfen, sondern auch zu hohen und unrealistischen Erwartungen geführt.

Inzwischen gibt es klare Stellungnahmen von Ärzten und Ärzteverbänden zu diesem Thema: Methadon darf und sollte zum aktuellen Zeitpunkt nicht für Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden.

Dieser Meinung schließen wir uns als Patientenvertreter des Lebenshauses an. Warum?

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