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NIERENKREBS

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Aktuelles

Willkommen im Nierenkrebs-Bereich. Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Nierenkrebs.

Neues vom ASCO GU über "nicht-klarzellige Nierenzellkarzinome" (papillär, chromophob...)

Dr. Ramaprasad Srinivasan vom amerikanischem Krebs Institut (NIH / NCI) ist spezialisiert auf die nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinome, z.B.: papilläres Nierenzellkarzinom Typ 1 und 2, chromophobes Nierenzellkarzinom, Ductus Bellini, HLRCC und andere. Er zeigte in seiner Präsentation, dass die Gruppe der nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinom eine Gruppe mit sehr unterschiedlichen Untertypen von Nierenzellkarzinomen ist. Die einzelnen Tumorentitäten haben z.B. ein unterschiedlich gutes Ansprechen auf Therapien oder metastasieren später oder früher. Als Beispiel für die Unterschiedlichkeit könnte man folgende Beschreibung nehmen: gestreifte Tiere (nicht-klarzellige Nierenzellkarzinome) können z.B.

  • Zebras (papilläres Nierenzellkarzinom Typ 1) oder
  • Tiger (HLRCC Nierenzellkarzinom) sein.

Mit diesem bildlichen Vergleich warnte er davor alle nicht-klarzelligen Nierentumore in einen Topf zu schmeißen. Dr. Srinivasan betreibt mit seinem Team Forschung auf Molekularebene in der Uro-Onkologie. Sein Ziel ist es die Gruppe der nicht-klarzeligen Nierenzellkarzinome besser zu verstehen. Er hofft, dass seine Forschungsergebnisse dazu beitragen können, dass in Zukunft zielgerichtetere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit diesen Tumoren zur Verfügung gestellt werden können.

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Neues vom ASCO GU: Neues über klinische Studien beim Nierenzellkarzinom

Neues vom ASCO GU: Neues über klinische Studien beim Nierenzellkarzinom

Die Experten sind sich einig, dass klinische Studien für Patienten die beste Möglichkeit sind zur Forschung beizutragen und vielleicht von einer neuen Therapie / Therapiekombination zu profitieren. In der Nierenzellkarzinom Forschung werden zur Zeit Antworten auf viele offene Fragen gesucht, wie z.B. diese:

  • Das Ansprechen auf Nivolumab (einer der neuen Immun-Checkpoint-Hemmer) liegt bei ca. 21%. Gibt es eine Kombination mit anderen Immun-Checkpoint-Hemmern oder den bereits zugelassenen Tyrosinkinase / mTOR Hemmern, die das Ansprechen auf die neuen Immuntherapien erhöhen? Welche Nebenwirkungen haben diese Kombinationen und halten sich hier ein erhöhtes Ansprechen und die Nebenwirkungen die Waage? Was ist für den Patienten wichtiger?

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Neues vom ASCO GU: Neue Behandlungsansätze zur Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

Neues vom ASCO GU: Neue Behandlungsansätze zur Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

Auch auf diesem Kongress drehte sich vieles um die aufstrebende Rolle der neuen Immuntherapien (Immun-Checkpoint-Hemmer) bei der Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinom, aber auch um andere neue Wirkstoffe wie z.B. Cabozantinib (Cometriq®).

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Neues vom ASCO GU: Behandlung des Primärtumors

Neues vom ASCO GU: Behandlung des Primärtumors

Das Thema des diesjährigen Kongresses war "Patientenorientierten Pflege: Umsetzung von Studienergebnissen". Für das Nierenzellkarzinom gab es 19 Vorträge und 129 Poster. Wir haben den Eindruck, dass dem Nierenzellkarzinom erfreulicherweise wieder mehr Forschung und Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Ein immer noch wichtiges und viel diskutiertes Thema ist die
Behandlung des Primärtumors: Die Forschung probiert herauszufinden, welche Patienten, mit welchen Nierentumorarten von den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten profitieren würden. Die diskutierten Behandlungsoptionen umfassten natürlich die komplette oder teilweise Nierenentfernung (radikale oder partielle Nephrektomie) genauso aber auch ablative Behandlungsmethoden (z.B. Radiofrequenzablation) oder sogar Bestrahlung von kleinen Nierentumoren mittels Cyberknife - zu diesem Thema gab es eine weitere Veröffentlichung einer Studie von Prof. Dr. Staehler der Universitätsklinik Großhadern, München.

Es wurde auch wieder die Frage aufgegriffen, ob ein Nierentumor durch eine medikamentöse Therapie vor einer Operation behandelt werden sollte, um ihn so ggf. besser operabel zu machen und was diese Art der Vorbehandlung für Risiken birgt. Leider liegen zur Beantwortung dieser Frage immer noch nicht genug Studiendaten vor.

Im Verlauf des Kongresses stellte Dr. Alexander Kutikov in seinem Vortrag die 4 wichtigsten Fragen: Sollte überhaupt operiert werden? Was sollte operiert werden? Wie sollte operiert werden? Was sollte nach der Operation erfolgen?

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Neues Online-Schulungstool für Patientenvertreter und Patienten zum Thema Arzneimittelforschung und -entwicklung…

Neues Online-Schulungstool für Patientenvertreter und Patienten zum Thema Arzneimittelforschung und -entwicklung…
  • Informationen und Schulungen zur besseren Einbeziehung von Patienten und Patientenvertretern in die Arzneimittelforschung und -entwicklung
  • Über 3.000 Beiträge in 100 Themengebieten, die Patientenvertreter anpassen und gemeinsam nutzen können
  • Datenblätter, Grafiken, Präsentationsfolien, Videos, aufgezeichnete Webinare und Materialien zum Ausdrucken sowie ein Glossar

Seit Kurzem steht deutschen Patientenvertretern und Patienten die „EUPATI-Toolbox zur Arzneimittelforschung und -entwicklung“ von EUPATI Deutschland über die Website www.eupati.eu/de frei zur Verfügung. Die Informationsplattform stellt über 3.000 Expertenbeiträge zur Arzneimittelforschung bereit. Dazu zählen u.a. Module und Schulungsmaterialien zu Grundlagenforschung, klinischer Entwicklung, Zulassungsfragen und Arzneimittelsicherheit. Die Nutzer haben dabei Zugriff auf eine Fülle von beispielsweise Texten, Grafiken, Präsentationsfolien und Videos. Zusätzlich sind sechs deutschsprachige Webinare unter www.patientsacademy.eu/webinare-de verfügbar.

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