Dr. Ramaprasad Srinivasan vom amerikanischem Krebs Institut (NIH / NCI) ist spezialisiert auf die nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinome, z.B.: papilläres Nierenzellkarzinom Typ 1 und 2, chromophobes Nierenzellkarzinom, Ductus Bellini, HLRCC und andere. Er zeigte in seiner Präsentation, dass die Gruppe der nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinom eine Gruppe mit sehr unterschiedlichen Untertypen von Nierenzellkarzinomen ist. Die einzelnen Tumorentitäten haben z.B. ein unterschiedlich gutes Ansprechen auf Therapien oder metastasieren später oder früher. Als Beispiel für die Unterschiedlichkeit könnte man folgende Beschreibung nehmen: gestreifte Tiere (nicht-klarzellige Nierenzellkarzinome) können z.B.

Mit diesem bildlichen Vergleich warnte er davor alle nicht-klarzelligen Nierentumore in einen Topf zu schmeißen. Dr. Srinivasan betreibt mit seinem Team Forschung auf Molekularebene in der Uro-Onkologie. Sein Ziel ist es die Gruppe der nicht-klarzeligen Nierenzellkarzinome besser zu verstehen. Er hofft, dass seine Forschungsergebnisse dazu beitragen können, dass in Zukunft zielgerichtetere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit diesen Tumoren zur Verfügung gestellt werden können.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie, wenn Sie unten links auf "weiterlesen" klicken.

 

 

Er stellte einige dieser nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinom Tumoren auf Molekularebene und Studien für eine zielgerichtetere Behandlung vor, z.B.

Hinweis vom Lebenshaus zu dieser Zusammenfassung:
Die Ausführungen von Dr. Srinivasan zeigten deutlich, dass die Experten stark daran interessiert sind, dass die Behandlungsoptionen für die nicht-klarzelligen Nierenzellkarzinome besser erforscht werden. Auch die IKCC - die internationale Vereinigung der Nierenkrebs-Patientengruppen - hat daran ein großes Interesse. Aus diesem Grund hat die IKCC auf dem diesjährigen ASCO GU eine Expertenrunde initiiert, damit sich Experten aus verschiedenen Forschungsgebieten und aus verschiedenen Ländern zu diesen Tumoren austauschen können. Ziel war es unter anderem auch, die Forschung auf die Bedürfnisse der Nierenkrebs-Patienten abstimmen zu können und die internationale Zusammenarbeit zu diesem Thema zu fördern.

Sollten Sie Fragen zu diesem Bericht haben, zögern Sie nicht uns anzurufen oder Ihren behandelnden Nierenkrebs-Experten zu befragen.