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Aktuelles

Aktuelles zu Medikamentenfälschungen

Wie bereits am 16.05.2017 in diversen Nachrichten gemeldet, können auch Nierenkrebs-Medikamente von Fälschungen betroffen sein.
Siehe dazu die Beiträge in
NDR-Visite
ARD-Tagesthemen ab 00:19:28 min

Zu diesem Thema gibt es heute, 17.05.2017, einen ARD-Themenabend mit dem Film "Gift" um 20:15 Uhr im Ersten und daran anschließend ab 21:45 Uhr die investigative Dokumentation "Gefährliche Medikamente – gepanscht, gestreckt, gefälscht".

Gefälschte Medikamente können zum Beispiel keinen Wirkstoff, eine abweichende Konzentration des Wirkstoffes sowie ganz andere Wirkstoffe oder sogar Schadstoffe enthalten, zusätzlich könnten sie verunreinigt sein.

Die Zahl der Fälschungen bei Krebsmedikamenten sind eher selten und fallen besonders dadurch auf, dass z.B.

  • die Patienten keine Nebenwirkungen mehr haben
  • ggf. Symptome auftreten können, die vor Beginn der Krebstherapie vorhanden waren und durch die Therapie gemildert wurden.

Was können Nierenkrebs-Patienten tun, um keine gefälschten Nierenkrebs-Medikamente zu bekommen?

  1. Tipp von Prof. Dr. Staehler: Vom Arzt auf dem Rezept "Kein Re-Import" vermerken lassen
  2. Medikamentenverpackung genau anschauen und aufheben, Chargen-Nummer notieren und bis zur nächsten Kontrolluntersuchung aufbewahren (ggf. 1 Kapsel/Tablette aufheben)
    Beispiele für Fälschungen bei Sutent finden Sie hier: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/sutent-faelschungen-101.html
  3. Wenn bisherige Nebenwirkungen ganz ausbleiben:
    - sofort Arzt und Apotheker informieren
    - restliche Tabletten/Kapseln unangetastet im Blister/in der Verpackung zweck Beweissicherung belassen

Die Europäische Union hat schon im Jahr 2011 die Gesetze zur Sicherheit der Patienten und Konsumenten erheblich verschärft. Neben verschiedenen Maßnahmen zur Erhöhung einer fälschungssicheren Lieferkette, gibt es seit Februar 2016 zusätzlich eine weitere Vorsichtsmaßnahme: 2 verschiedene Merkmale, die auf den Verpackungen angebracht werden müssen.

Mehr über diese Maßnahmen der europäischen Medizin Agentur (EMA) finden Sie hier:
Link zur europäischen Medizin-Agentur (Seite ist in Englisch)

Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern, auch wenn die Medikamentenfälschungen zunehmen. Berücksichtigen Sie unsere Tipps und fragen Sie im Zweifel den behandelnden Arzt oder Apotheker.

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