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NIERENKREBS

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Aktuelles

Willkommen im Nierenkrebs-Bereich. Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Nierenkrebs.

Neue Kombinationstherapie für Nierenkrebs-Patienten in den USA zugelassen

Neue Kombinationstherapie für Nierenkrebs-Patienten in den USA zugelassen

Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA, deutsch: Behörde für Lebens- und Arzneimittel) hat am 19. April 2019 die Kombinationstherapie aus Pembrolizumab (Keytruda®) und Axitinib (Inlyta®) für die Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms in Erstlinie (d.h. für unbehandelte Nierenkrebspatienten) in den USA zugelassen. Hierbei handelt es sich um die erste Zulassung einer Kombination aus einem sogenannten Immuncheckpointhemmer (in diesem Fall Pembrolizumab) und einem multi-Tyrosinkinase-Inhibitor (Axitinib). Axitinib ist bereits als Einzeltherapie in Zweitlinie (also nach Vorbehandlung mit einem anderen Wirkstoff) für das metastasierte Nierenzellkarzinom zugelassen.

Die Mutmach-Geschichte von Frank: Niemals aufgeben!

Die Mutmach-Geschichte von Frank: Niemals aufgeben!

Mein Name ist Frank Drechsler, ich bin 71 Jahre alt, verheiratet, habe 2 erwachsene Töchter und 3 Enkelkinder. Seit Juli 2018 bin ich Mitglied im „Das Lebenshaus e.V.“ und möchte mit meiner Geschichte anderen Erkrankten Mut machen.

Im Alter von 40 Jahren bekam ich die Diagnose „Nierenkrebs“. Meine beiden Töchter waren damals 5 und 8 Jahre alt. Für mich, meine junge Familie und meine Eltern war dies ein enormer Schock: In der Mitte des Lebens von solch einer schrecklichen Krankheit getroffen zu werden. Viele Fragen und Ängste gingen mir durch den Kopf. Wie geht es weiter? Werde ich bald sterben? Was wird dann aus meiner Familie?

Gott sein Dank hatte ich das Glück, in den Händen eines erfahrenen und mir gut bekannten Urologen zu sein. Dieser empfahl mir eine sofortige Operation, da der Tumor schon recht groß war. Im März 1988 wurde mir die rechte Niere komplett entfernt und ich wurde als urologisch gesund entlassen und nahm danach, auf Empfehlung des Chefarztes des Krankenhauses, an einer „Interferon-Studie“ teil. Ein halbes Jahr habe ich mir täglich eine Spritze mit diesem Medikament selbst gesetzt. Mir ging es unter dieser Therapie recht gut und ich hatte kaum Nebenwirkungen, lediglich etwas Fieber, welches immer in der Nacht auftrat und am Morgen wieder verschwunden war. Während dieser Studie war ich stets unter Kontrolle durch den Chefarzt des Krankenhauses und anschließend in den weiteren Jahren auch unter regelmäßiger Nachsorge durch meinen Urologen. Gedanken an meine Erkrankung und daran, dass ich nur noch eine Niere habe, hatte ich keine. Mein Leben und das meiner Familie, inzwischen durch Enkelkinder vergrößert, lief in geordneten Bahnen. Ich war ja gesund und tumorfrei!

Neueste Kommentare in diesem Beitrag
Rainer Eckert
Hallo Frank, ich bin zwar etwas jünger, 62 Jahre und habe auch erst seit 12 Jahren Nierenkrebs mit inzwischen vier Metastasen, abe... Weiterlesen
Sonntag, 12. Mai 2019 21:04
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Neues vom ASCO GU 2019

Neues vom ASCO GU 2019

Beim diesjährigen Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU-Kongress) in San Francisco (14.-16. Februar 2019) trafen sich, wie jedes Jahr, Experten aus der Uroonkologie, um über Neues auf dem Gebiet der urologischen Krebserkrankungen zu berichten. Samstag, der 16. Februar, war fast ausschließlich dem Thema "Nierenkrebs" gewidmet. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Studienergebnisse und Erkenntnisse des ASCO GU rund um die Behandlung der metastasierten Erkrankung zusammengefasst.

Heute ist Weltkrebstag

Heute ist Weltkrebstag

Heute, am 04. Februar 2019, ist Weltkrebstag: Unter dem Motto "Ich bin, ich werde" soll dabei auf das Thema Krebs aufmerksam gemacht werden. Auch Das Lebenshaus e.V. unterstützt die Aktion.

EUROPÄISCHE ZULASSUNGSBEHÖRDE HEBT NEGATIVE ZULASSUNGSEMPFEHLUNG FÜR IMMUNKOMBINATIONSTHERAPIE AUF

EUROPÄISCHE ZULASSUNGSBEHÖRDE HEBT NEGATIVE ZULASSUNGSEMPFEHLUNG FÜR IMMUNKOMBINATIONSTHERAPIE AUF

Am 30. Juli 2018 berichteten wir über die negative Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA bezüglich der Zulassung der Kombinationstherapie von Nivolumab (Opdivo®) und Ipilimumab (Yervoy®). Dabei handelt es sich um zwei so genannte Immuncheckpoint-Hemmer zur Erstlinientherapie für metastasierte Nierenkrebspatienten. 

Der Hauptgrund für die negative Empfehlung war laut CHMP das Design der Studie CheckMate 214. In dieser wurde die Kombination von Nivolumab und Ipilimumab gegen die Standardtherapie mit Sunitinib (Sutent®), bei unbehandelten, metastasierten Nierenkrebs-Patienten aus der mittleren und hohen Risikogruppe untersucht. Der Behörde fehlte jedoch ein Vergleich der Behandlung mit Nivolumab als alleinigem Wirkstoff, gegenüber der Kombinationstherapie bzw. gegenüber Sunitinib.

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Dieter Ludwig
Na das liest sich doch fantastisch und gibt vielen Patienten berechtigte Hoffnung. Finde es auch höchst erstaunlich was so eine Pa... Weiterlesen
Samstag, 22. Dezember 2018 12:29
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