Die meisten Patienten mit lokalem Rhabdomyosarkom (RMS) erreichen mit der Standardchemotherapie eine komplette Remission, aber ca. 20-30% rezidivieren und die Chance auf Heilung ist gering. Eine Studie hat nun untersucht, ob Patienten mit RMS (keine Metastasen, aber hohes Risiko) nach der Standardchemotherapie von einer weiteren Behandlung (Erhaltungschemotherapie) profizieren.

Eingeschlossen wurden Patienten mit zwischen 6 Monaten und 21 Jahren, die entweder ein alveolares oder ein embryonales RMS aufwiesen. Alle Patienten hatten ein erhöhtes Rückfallrisiko. Die Teilnehmer wurden in zwei Arme aufgeteilt: Eine Gruppe erhielt keine weitere Therapie, die andere eine so genannte Erhaltungschemotherapie (Vinorelbin und Cyclophosphamid).

Die Leiter der Studie kamen zu dem Ergebnis, dass die weiterführende Therapie das Überleben der Patienten mit Hochrisiko-RMS verbessern konnte. Dieses Ergebnis wurde auf der Jahrestagung der amerikanischen Krebsgesellschaft (ASCO) präsentiert und breit diskutiert.