lebh dach logo header lebh dach headerbild

Aktuelles

Halbzeit: Erste Veranstaltungen der Reihe „Gesprächszeit Nierenkrebs“ überaus erfolgreich – weitere Termine folgen

Halbzeit: Erste Veranstaltungen der Reihe „Gesprächszeit Nierenkrebs“ überaus erfolgreich – weitere Termine folgen

Wetzlar, Erfurt, Essen, Lübeck, Hannover und Frankfurt – die ersten sechs Veranstaltungen der Reihe „Gesprächszeit Nierenkrebs“ liegen bereits hinter uns. Und: Alle Teilnehmer waren mehr als begeistert. Das regionale Format im kleinen Kreis bietet den Anwesenden die Möglichkeit ihre Fragen an Nierenkrebs-Experten zu stellen. Im Gespräch in „lockerer Runde“ steht dabei der Austausch auf Augenhöhe im Vordergrund, mit dem Arzt, wie auch den anderen Patienten und Begleitern. Ganz nach dem Lebenshaus-Motto „Sie sind nicht allein“ bietet die Veranstaltung den perfekten Rahmen um sich über die Erkrankung und alles was dazu gehört zu unterhalten.

Neues von der ASCO 2019

Neues von der ASCO 2019

Der diesjährige Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO) fand vom 31. Mai bis 4. Juni 2019 in Chicago, USA, statt. Mehr als 40.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt (Forscher, Ärzte, Patientenvertreter, usw.) trafen dort zusammen, um sich über die neusten Entwicklungen in der Onkologie auszutauschen. Das Lebenshaus wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, von den Kollegen der International Kidney Cancer Coalition (IKCC) vertreten.

Der folgende Bericht über die Neuigkeiten bei Nierenkrebs wurde von den Kollegen der IKCC erstellt und von einem medizinischen Experten freigegeben.

Weltnierenkrebstag 2019

Weltnierenkrebstag 2019

Am 20. Juni 2019 begehen wir gemeinsam mit der International Kidney Cancer Coaloition (IKCC) den Weltnierenkrebstag.

Unter dem Motto "Wir müssen reden" möchten wir dabei die Öffentlichkeit über die Erkrankung, ihre Ursachen und Risikofaktoren aufklären.

Bitte nimm auch Du an unserem Quiz teil und teile das Ergebnnis mit Deinen Freunden: https://worldkidneycancerday.org/

Gemeinsam können wir viel erreichen!

Einzigartige Spendenaktion in Gedenken an Gabriele Röllinghof

Einzigartige Spendenaktion in Gedenken an Gabriele Röllinghof
In Gedenken an Gabriele Röllinghof hat ihre Familie eine ganz besondere Spendenaktion zugunsten des Lebenshauses durchgeführt. Gabriele hatte eine große Leidenschaft: das Quilten. Doch, obwohl sie noch so viele tolle Projekte mit den bunten Stoffen vorhatte, war es ihr zuletzt aufgrund der Erkrankung nicht mehr möglich ihre Quilts zu beenden. Nach Gabrieles Tod entschied sich ihre liebevolle Familie, all die wunderbaren Stoffe, die mit Sorgfalt in verschiedenen Geschäften auf der großen Welt ausgesucht wurden, zu verschenken bzw. gegen eine freiwillige Spende an das Lebenshaus, abzugeben. Der Familie war es sehr wichtig, dass die Stoffe in die richtigen Hände kommen, dass die neuen Besitzer diese zu schätzen wissen, denn jeder dieser Stoffe hatte eine eigene Geschichte und war ein Teil von Gabrieles Leben. Gabriele wusste von jedem Stoff, wann und wo er gekauft...

Neue Kombinationstherapie für Nierenkrebs-Patienten in den USA zugelassen

Neue Kombinationstherapie für Nierenkrebs-Patienten in den USA zugelassen

Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA, deutsch: Behörde für Lebens- und Arzneimittel) hat am 19. April 2019 die Kombinationstherapie aus Pembrolizumab (Keytruda®) und Axitinib (Inlyta®) für die Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms in Erstlinie (d.h. für unbehandelte Nierenkrebspatienten) in den USA zugelassen. Hierbei handelt es sich um die erste Zulassung einer Kombination aus einem sogenannten Immuncheckpointhemmer (in diesem Fall Pembrolizumab) und einem multi-Tyrosinkinase-Inhibitor (Axitinib). Axitinib ist bereits als Einzeltherapie in Zweitlinie (also nach Vorbehandlung mit einem anderen Wirkstoff) für das metastasierte Nierenzellkarzinom zugelassen.

Die Mutmach-Geschichte von Frank: Niemals aufgeben!

Die Mutmach-Geschichte von Frank: Niemals aufgeben!

Mein Name ist Frank Drechsler, ich bin 71 Jahre alt, verheiratet, habe 2 erwachsene Töchter und 3 Enkelkinder. Seit Juli 2018 bin ich Mitglied im „Das Lebenshaus e.V.“ und möchte mit meiner Geschichte anderen Erkrankten Mut machen.

Im Alter von 40 Jahren bekam ich die Diagnose „Nierenkrebs“. Meine beiden Töchter waren damals 5 und 8 Jahre alt. Für mich, meine junge Familie und meine Eltern war dies ein enormer Schock: In der Mitte des Lebens von solch einer schrecklichen Krankheit getroffen zu werden. Viele Fragen und Ängste gingen mir durch den Kopf. Wie geht es weiter? Werde ich bald sterben? Was wird dann aus meiner Familie?

Gott sein Dank hatte ich das Glück, in den Händen eines erfahrenen und mir gut bekannten Urologen zu sein. Dieser empfahl mir eine sofortige Operation, da der Tumor schon recht groß war. Im März 1988 wurde mir die rechte Niere komplett entfernt und ich wurde als urologisch gesund entlassen und nahm danach, auf Empfehlung des Chefarztes des Krankenhauses, an einer „Interferon-Studie“ teil. Ein halbes Jahr habe ich mir täglich eine Spritze mit diesem Medikament selbst gesetzt. Mir ging es unter dieser Therapie recht gut und ich hatte kaum Nebenwirkungen, lediglich etwas Fieber, welches immer in der Nacht auftrat und am Morgen wieder verschwunden war. Während dieser Studie war ich stets unter Kontrolle durch den Chefarzt des Krankenhauses und anschließend in den weiteren Jahren auch unter regelmäßiger Nachsorge durch meinen Urologen. Gedanken an meine Erkrankung und daran, dass ich nur noch eine Niere habe, hatte ich keine. Mein Leben und das meiner Familie, inzwischen durch Enkelkinder vergrößert, lief in geordneten Bahnen. Ich war ja gesund und tumorfrei!

Neueste Kommentare in diesem Beitrag
Rainer Eckert
Hallo Frank, ich bin zwar etwas jünger, 62 Jahre und habe auch erst seit 12 Jahren Nierenkrebs mit inzwischen vier Metastasen, abe... Weiterlesen
Sonntag, 12. Mai 2019 21:04
Weiterlesen
619 Aufrufe
1 Kommentar

Neues vom ASCO GU 2019

Neues vom ASCO GU 2019

Beim diesjährigen Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU-Kongress) in San Francisco (14.-16. Februar 2019) trafen sich, wie jedes Jahr, Experten aus der Uroonkologie, um über Neues auf dem Gebiet der urologischen Krebserkrankungen zu berichten. Samstag, der 16. Februar, war fast ausschließlich dem Thema "Nierenkrebs" gewidmet. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Studienergebnisse und Erkenntnisse des ASCO GU rund um die Behandlung der metastasierten Erkrankung zusammengefasst.

Heute ist Weltkrebstag

Heute ist Weltkrebstag

Heute, am 04. Februar 2019, ist Weltkrebstag: Unter dem Motto "Ich bin, ich werde" soll dabei auf das Thema Krebs aufmerksam gemacht werden. Auch Das Lebenshaus e.V. unterstützt die Aktion.

EUROPÄISCHE ZULASSUNGSBEHÖRDE HEBT NEGATIVE ZULASSUNGSEMPFEHLUNG FÜR IMMUNKOMBINATIONSTHERAPIE AUF

EUROPÄISCHE ZULASSUNGSBEHÖRDE HEBT NEGATIVE ZULASSUNGSEMPFEHLUNG FÜR IMMUNKOMBINATIONSTHERAPIE AUF

Am 30. Juli 2018 berichteten wir über die negative Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA bezüglich der Zulassung der Kombinationstherapie von Nivolumab (Opdivo®) und Ipilimumab (Yervoy®). Dabei handelt es sich um zwei so genannte Immuncheckpoint-Hemmer zur Erstlinientherapie für metastasierte Nierenkrebspatienten. 

Der Hauptgrund für die negative Empfehlung war laut CHMP das Design der Studie CheckMate 214. In dieser wurde die Kombination von Nivolumab und Ipilimumab gegen die Standardtherapie mit Sunitinib (Sutent®), bei unbehandelten, metastasierten Nierenkrebs-Patienten aus der mittleren und hohen Risikogruppe untersucht. Der Behörde fehlte jedoch ein Vergleich der Behandlung mit Nivolumab als alleinigem Wirkstoff, gegenüber der Kombinationstherapie bzw. gegenüber Sunitinib.

Neueste Kommentare in diesem Beitrag
Dieter Ludwig
Na das liest sich doch fantastisch und gibt vielen Patienten berechtigte Hoffnung. Finde es auch höchst erstaunlich was so eine Pa... Weiterlesen
Samstag, 22. Dezember 2018 12:29
Weiterlesen
483 Aufrufe
1 Kommentar

Patiententag der Universitätsmedizin Mannheim am 08. Dezember 2018

Patiententag der Universitätsmedizin Mannheim am 08. Dezember 2018

Unter dem Motto "Neue Krebstherapien-neue Wege" findet am 8. Dezember 2018 der Patiententag des interdisziplinären Tumorzentrums Mannheim im Rosengarten Mannheim statt. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Nach der Eröffnung um 10:00 Uhr durch Prof. Dr. med. Michael Platten, Direktor der Neurologischen Klinik, dem Grußwort des 1. Bürgermeisters, Dr. Christian Specht und dem Eröffnungsvortrag, folgt eine Reihe von Vorträgen über neue Krebstherapien.

Die rasante Entwicklung der Immuntherapie und die neuen Ansätze, die vielen Patienten zugutekommen, werden angesprochen. Neben unterschiedlichen medizinischen Themen aus den Fachbereichen Radiologie, Chirurgie und Onkologie, wird über die Rolle der Komplementärmedizin referiert, aber auch andere Themen wie Tumorboard, Biobanking, klinische Studien, und vieles mehr rund um die Erkrankung, werden angesprochen. Zusätzlich zu den einzelnen Vorträgen, gibt es auch Podiumsdiskussionen mit Krebsexperten, und Vertretern verschiedener Selbsthilfeorganisationen zu unterschiedlichen Themen. Die Vortragsreihe endet um 16:30 Uhr.

Nierenkrebs-Patientenseminar 2018

Nierenkrebs-Patientenseminar 2018

Am 9. und 10 November fand in Frankfurt am Main das Patientenseminar Nierenkrebs statt. Etwa 100 Teilnehmer - Betroffene (Erkrankte und Begleitung), sowie Experten und eingeladene Referenten, kamen in Frankfurt zusammen.

Wir bedanken uns vorab ganz herzlich für die Zeit und das ehrenamtliche Engagement der Experten und Referenten. Ohne Sie wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Nach einem kleinen Willkommens-Imbiss und der Begrüßung aller anwesenden Gäste durch die Organisatorinnen Gabi Kollenbroich und Kinga Mathe, beide Nierenkrebs-Erkrankte und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, sowie Karin Kastrati, langjährige freiberufliche Mitarbeiterin im Lebenshaus, ging es gleich mit dem ersten Thema los.

Jetzt hier weiterlesen: Nierenkrebs-Patientenseminar 2018

ESMO 2018: Eine Zusammenfassung der Neuigkeiten vom Europäischen Krebskongress

ESMO 2018: Eine Zusammenfassung der Neuigkeiten vom Europäischen Krebskongress

Dieses Jahr fand der Kongress der Europäischen Gesellschaft für Onkologische Medizin in der Zeit vom 19. bis 23. Oktober in München statt. Mehr als 26.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt kamen dort zusammen, um sich über die neusten Entwicklungen in der Krebsbehandlung auszutauschen.

Auch das Lebenshaus Nierenkrebs war mit dabei, diesmal vertreten durch Dr. Kinga Mathe, Vorstandsmitglied und langjährige Nierenkrebs-Patientin, sowie Karin Kastrati, Dipl. Ernährungswissenschaftlerin und freiberufliche Projektmanagerin beim Lebenshaus. Die IKCC (International Kidney Cancer Coalition) war ebenfalls vor Ort und repräsentierte die Europäischen Nierenkrebs-Organisationen mit einem Informationsstand. Die Vertreterinnen des Lebenshauses konnten die Kolleginnen der IKCC am Stand unterstützen, verschiedene Vorträge zum Thema Nierenzellkarzinom besuchen und nutzten die Gelegenheit sich mit anderen Patientenvertretern über die neuesten Entwicklungen auszutauschen. In der folgenden Zusammenfassung möchten wir Euch berichten, was es beim ESMO Kongress Neues gab.

Neues aus der Forschung: Aktive Überwachung für Patienten mit lokal begrenztem Nierenzellkarzinom ist langfristig sicher

Neues aus der Forschung:
Aktive Überwachung für Patienten mit lokal begrenztem
Nierenzellkarzinom ist langfristig sicher

Die „aktive Überwachung“ (englisch: Active Surveillance) ist eigentlich keine klassische Therapie, sondern viel mehr eine besondere Form der Behandlung oder eben „Nicht-Behandlung“. Bei einigen Krebserkrankungen im Frühstadium entscheidet man sich dabei bewusst, die Entwicklung eines lokal begrenzten Tumors erst einmal nur zu beobachten und nicht gleich mit einer Behandlung zu starten. Nachdem diese Methode bei ausgewählten Patienten mit Prostatakrebs im Frühstadium gute Erfolge zeigte, stellten sich Forscher die Frage, ob die aktive Überwachung auch für Nierenkrebspatienten in einem frühen Stadium eine Behandlungsmöglichkeit sein könnte.

5. Patienten- und Angehörigentag in Stuttgart

5. Patienten- und Angehörigentag in Stuttgart

Das Klinikum Stuttgart lädt zum 5. Patienten- und Angehörigentag am:

Samstag, 22. September 2018, ab 9:30 Uhr

In diesem Jahr lautet das Motto: „Wissen macht Mut“. Krebskranke und ihre Angehörigen wünschen sich Hilfe und Informationen. Die neuen Medien bieten viele Möglichkeiten Informationen zu erhalten. Nicht immer ist es einfach die hilfreichen und seriösen Quellen zu identifizieren.

Neues aus der Forschung: Könnte ein Bluttest vorhersagen, ob man an Nierenkrebs erkrankt?

Neues aus der Forschung: Könnte ein Bluttest vorhersagen, ob man an Nierenkrebs erkrankt?

Für die Diagnose einer Erkrankung oder um den Erfolg einer Therapie zu beurteilen, stehen den Ärzten für manche Krankheiten sogenannte Biomarker zur Verfügung. Biomarker sind Messwerte von bestimmten Merkmalen, wie zum Bespiel Bestandteile des Blutes, die darauf hinweisen können, dass krankhafte Prozesse im Körper stattfinden. Für einige Krankheiten, auch Krebserkrankungen, gibt es solche Biomarker bereits (z.B. der PSA-Wert für Prostatakrebs). Diese spezifischen Messwerte können einerseits auf eine Erkrankung hindeuten, andererseits kann man mit Hilfe von Biomarkern den Erfolg einer Therapie beurteilen, zum Beispiel wenn diese während einer Therapie sinken.

Jetzt teilnehmen: weltweite Umfrage zu Nierenkrebs

Jetzt teilnehmen: weltweite Umfrage zu Nierenkrebs

Um die Bedürfnisse von Nierenkrebserkrankten und deren Angehörigen besser zu verstehen, hat die Internationale Nierenkrebs Koalition (IKCC), zusammen mit 25 Patientenorganisationen von 5 Kontinenten, eine weltweite Umfrage erarbeitet. Diese wurde in 11 Sprachen übersetzt. Auch "Das Lebenshaus e.V." war mit dabei und hat an der Übersetzung ins Deutsche mitgewirkt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie an dieser Umfrage teilnehmen würden!

Warum eine Umfrage bei Nierenkrebs-Patienten?

Mithilfe der Umfrage soll geklärt werden, was Nierenkrebspatienten weltweit bewegt, welche Anliegen, Probleme und Bedürfnisse sie haben. In einem nächsten Schritt geht es dann daran, diese Probleme und Bedürfnisse anzugehen. Weiteres Ziel der Befragung ist es, auch die geographischen und politischen Unterschiede im Umgang mit Nierenkrebs zu erkennen und zu verstehen - um dann daraus zu lernen.

Nierenkrebs-Patientenseminar 2018

Nierenkrebs-Patientenseminar 2018

Liebe Nierenkrebs-Betroffene, Angehörige und Freunde,

Der Verein Das Lebenshaus e.V. lädt Sie herzlich zum

Nierenkrebs-Forum vom 09. bis 10. November 2018 in Frankfurt ein.

Mit dieser Veranstaltung möchten wir Sie einerseits über die neuesten Entwicklungen der Behandlung von Nierenkrebs informieren. Andererseits haben Sie die Möglichkeit nicht nur das Lebenshaus-Team, sondern auch andere Patienten kennen zu lernen.

  • Erleben Sie patientengerechte, medizinische Vorträge erfahrener Experten 
  • Stellen Sie Fragen zu den unterschiedlichen Themen
  • Kommen Sie mit anderen Patienten in Kontakt und nutzen Sie so die Chance zum Erfahrungsaustausch.

Wir freuen uns, Sie in Frankfurt kennen zu lernen.

Herzlichst
Das Lebenshaus-Team

Europäische Zulassungsbehörde erteilt negative Zulassungsempfehlung für Immunkombinationstherapie

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA hat eine negative Empfehlung für die Zulassung der Kombinationstherapie von Nivolumab und Ipilimumab als Erstlinientherapeutikum für metastasierte Nierenkrebspatienten ausgesprochen.

Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab wurde in den vergangenen Monaten in einer Zulassungsstudie getestet. Dabei erhielten bisher unbehandelte Nierenkrebspatienten mit metastasierter Erkrankung eine Kombinationstherapie bestehend aus zwei so genannten Immuncheckpointhemmern, Nivolumab und Ipilimumab. Eine Vergleichsgruppe wurde mit der derzeitigen Standardtherapie, Sunitinib behandelt. Das Ergebnis: die Kombination zeigte vor allem für Patienten mit mittlerem und hohem Risiko Vorteile gegenüber Sunitinib (Weitere Infos zur Studie und den Ergebnissen: CheckMate 214).

Verbesserung der Situation für Sarkompatienten: Die PROSa-Studie – aktueller Stand

Vor einem Jahr haben wir Sie an dieser Stelle (https://www.daslebenshaus.org/aktuelles-verein/entry/verbesserung-der-situation-fuer-sarkompatienten-sie-koennen-helfen-die-prosa-studie.html) über die PROSa-Studie informiert. Ziel der Studie ist es, festzustellen, ob die Art und Qualität der Behandlung Einfluss auf die Lebensqualität von Sarkompatienten hat. Und falls ja, wie die Versorgung verbessert werden kann. An dieser Stelle möchten wir ein kleines Update über die Entwicklung der Studie geben.

Weiterlesen
1910 Aufrufe
0 Kommentare

Einnahme von Gelée Royale bei Appetitlosigkeit während einer Therapie mit Sunitinib (Sutent)

Einnahme von Gelée Royale bei Appetitlosigkeit während einer Therapie mit Sunitinib (Sutent)

Der jährliche Kongress der Amerikanischen Urologischen Gesellschaft (AUA) fand Ende Mai in San Francisco statt, kurz vor dem jährlichen Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO). Aus der ganzen Welt trafen sich in San Francisco Urologen und Uro-Onkologen um sich über die neuesten Ergebnisse in der Therapie urologischer Tumore auszutauschen.

Auf Fachkongressen ist es üblich, dass neue, bereits veröffentlichte Ergebnisse, dem Publikum als Poster präsentiert werden. Ausgezeichnet als „bestes Poster“ wurden bei dem diesjährigen Kongress der AUA, die Ergebnisse einer kleinen Studie aus Japan. In dieser Studie wurden Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom beobachtet, die während einer Therapie mit Sunitinib, Gelée Royale erhalten haben. Die Forscher wollten der Frage nachgehen, ob die Einnahme von Gelée Royale Einfluss auf die Therapie haben könnte und wenn ja, welchen.

Im Gespräch

Login

German English French Italian Portuguese Russian Spanish Turkish

EU-Datenschutz