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Forschungsprojekt zu Pazopanib gestartet

Pazopanib wird seit einigen Jahren in der Behandlung von Weichgewebesarkomen eingesetzt, der Wirkmechanismus und die Gründe für Therapieresistenz sind jedoch unbekannt. Die Abteilung Translationale Medizinischen Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg hat nun ein bundesweites Forschungsprojekt gestartet, um künftig besser zu verstehen, bei welchen Patienten eine Pazopanib-Therapie besonders gut wirkt. Mittels einer umfassenden Untersuchung des Tumorerbguts (=Tumorgenomsequenzierung) sollen Faktoren identifiziert werden, mit denen die Wirksamkeit der Therapie künftig besser vorausgesagt werden kann.

 

In Zusammenarbeit mit dem Lebenshaus e.V., dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und der deutsche Sarkomstudiengruppe GISG wollen die Wissenschaftler Christoph Heilig und Peter Horak von den Patienten lernen, die sehr lange und erfolgreich mit Pazopanib behandelt werden oder wurden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Untersuchung des Tumorerbguts Hinweise für andere zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten gibt.

An dem Projekt teilnehmen können erwachsene Patienten,

  • die an einem Weichgewebesarkom erkrankt sind,
  • die mindestens 12 Monate mit Pazopanib behandelt wurden oder aktuell behandelt werden und
  • bei denen noch Tumorgewebe vom Zeitpunkt vor der Pazopanibtherapie vorliegt

Weitere Informationen können unter www.nct-heidelberg.de/elpazos abgerufen werden.

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