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Differenzierung/Grading?

Wie bereits erwähnt, stellen die Sarkome eine sehr heterogene Gruppe von Tumoren dar. Obwohl sie unter einem Begriff zusammengefasst werden, zeichnen sich Sarkome z. T. durch ein völlig unterschiedliches Wachstumsverhalten aus.

Dabei gilt in der Regel:

  • Je mehr die Tumorzellen dabei normalen Gewebszellen ähneln, umso langsamer teilen sie sich in der Regel. Man spricht daher von einem hohen Grad der Differenzierung.
  • Je schneller sich die Sarkomzellen teilen, um so weniger lässt sich häufig auch auf das ursprüngliche Gewebe schließen. Der Tumor ist also undifferenzierter und wird als umso bösartiger eingestuft.


In der feingeweblichen Untersuchung (Histologie) nimmt der Pathologe daher eine grobe Einteilung des Sarkoms in den Grad der Differenzierung vor (Grading), welches in Europa aus einer Skala von G1 bis G3 besteht.

Ein gut differenziertes Sarkom kann über viele Monate oder sogar Jahre zu beachtlicher Größe anwachsen, ohne Tochtergeschwülste auszubilden, während undifferenzierte, sehr bösartige Sarkome bereits in frühen Stadien Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper absiedeln können.


 

 

TNM-Klassifikation

Die TNM-Klassifikation ist eine Klassifikation und bezeichnet eine Stadieneinteilung von Krebserkrankungen.

TNM ist eine Abkürzung für:

T = Tumor, Beschreibung von Ausdehnung und Verhalten des Primärtumors
N = Nodus = Lymphknoten, Fehlen bzw. Vorhandensein von regionalen Lymph-knotenmetastasen
M = Metastasen, Fehlen bzw. Vorhandensein von Fernmetastasen


Es geht also nach allen durchgeführten Untersuchungen um die Bestimmung des Erkrankungsstadiums. Und diese Erkrankungsstadien werden nach der TNM-Klassifikation eingeteilt. Man unterscheidet vier Stadien (I bis IV), die je nach Stadium noch einmal zweigeteilt sind (jeweils in A und B).

Welches Erkrankungsstadium vorliegt, hängt davon ab,

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