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Strahlentherapie? Lokal eingesetzte Therapieform...

Ziel der Strahlentherapie ist es, das Tumorgewebe lokal/regional zu zerstören. Die Dosiseinheit in der Strahlentherapie heißt Gray (gebräuchliche Abkürzung Gy). Die für eine Tumorvernichtung notwendige Dosis richtet sich nach der Strahlenempfindlichkeit des entsprechenden Tumors und liegt meist zwischen 40 und 70 Gy. Welche Gesamtdosis für den einzelnen Patienten und seine Erkrankung angestrebt wird, legt der behandelnde Radioonkologe in der Regel vor dem Behandlungsbeginn fest. Diese Gesamtdosis wird in „Einzelportionen" aufgeteilt (= Fraktionierung).

Bestrahlung alleine wird extrem selten zur definitiven Behandlung von Weichteilsarkomen eingesetzt. In den Fällen, in welchen eine Operation nicht möglich ist – Tumoren nicht oder eingeschränkt operabel sind – kann Bestrahlung primär sinnvoll sein.

Grundsätzlich kann eine Bestrahlungstherapie bei Sarkomen, vor, während oder nach der Operation gegeben werden. Für etliche Sarkome hat sich inzwischen als Standard – um den Tumor unter Kontrolle zu bringen – die Kombination aus Operation und Bestrahlung etabliert. Die Bestrahlung wird hier z.B. angedacht, um entweder lokale/regionale Rezidive zu vermeiden, die sich durch verbliebene, mikroskopisch kleine Zellen entwickeln könnten oder zur Zerstörung benachbarter Läsionen, die operativ nicht entfernt werden konnten.

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