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NIERENKREBS

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Operation des Tumors

Die Vorteile der Operation liegen in der Vermeidung von lokalen Problemen, wie Blutung und Schmerzen, der Reduktion der Tumorlast und nicht zuletzt dem psychologischen Effekt. Zudem wurde gezeigt, dass eine Entfernung des Primärtumors auch in der metastasierten Situation mit einer besseren Prognose verbunden ist. In seltenen Einzelfällen kann es vorkommen, dass eine Operation des Primärtumors nicht möglich ist. Der Einsatz einer medikamentösen Therapie könnte eventuell den Tumor verkleinern und ihn dadurch gegebenenfalls operabel machen. Diese Form der Therapie bezeichnet man als präoperative oder auch neoadjuvante Therapie. Diese Therapie ist beim Nierenzellkarzinom allerdings keine Standardtherapie sondern eine Einzelfallentscheidung.

Interviews: Nierenzellkarzinom-Experten über die Behandlung des Primärtumors

Prof. Dr. Michael Staehler: Operation des Nierentumors

Auf dem Deutschen Krebskongress 2016 in Berlin gab uns Herr Prof. Dr. Michael Staehler, Urologe, von der Universitätsklinik Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Interview über die Behandlung des Primärtumors beim Nierenzellkarzinom.

Folgende Fragen und Erklärungen werden in diesem Video besprochen:
Frage 1: Wie Nierenkrebs behandelt wird, wird für jeden Patienten individuell festgelegt.
Von welchen Kriterien hängt unter anderem die Behandlung ab?
Frage 2: Warum ist eine organerhaltene Operation der "Goldstandard" und so wichtig für die Patienten?
Frage 3: Können Sie uns einen generellen Überblick über die Methoden zur Behandlung des Primärtumors geben?
Frage 4: Eine Operation kann offen oder minimal invasiv - als sogenannte Schlüsselloch-OP – durchgeführt werden. Können Sie nochmal auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Operationsmethoden eingehen?
Frage 5: Häufig ist ein Patient bereits bei Diagnosestellung metastasiert. Soll der Primärtumor dann noch operiert werden?
Welche Empfehlungen gibt es in diesem Fall? Wovon hängt die Entscheidung ab?

Sollte sich das Video nicht bei Ihnen öffnen, kann es sein, dass die Version Ihres Flash Players veraltet ist. Sie können das in unserem Youtube Kanal ansehen.

Prof. Dr. Axel Merseburger: Operation des Nierentumors

Auf dem Deutschen Krebskongress 2016 in Berlin gab uns Herr Prof. Dr. Axel Merseburger, Urologe, von der Universitätsklinik Lübeck ein Interview über die Behandlung des Primärtumors beim Nierenzellkarzinom.

Folgende Fragen und Erklärungen werden in diesem Video besprochen:
Frage 1: Wie Nierenkrebs behandelt wird, wird für jeden Patienten individuell festgelegt.
Von welchen Kriterien hängt unter anderem die Behandlung ab?
Frage 2: Können Sie uns einen generellen Überblick über die Methoden zur Behandlung des Primärtumors geben?
Frage 3: Viele Patienten haben Angst, ob bei einer Entfernung des Tumors aber einer nur teilweisen Entfernung der Niere wirklich "alles raus" ist. Können Sie uns sagen, warum die nierenerhaltende Operation so sinnvoll ist?
Frage 4: Eine Operation kann offen oder minimal invasiv - als sogenannte Schlüsselloch-OP – durchgeführt werden. Können Sie nochmal auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Operationsmethoden eingehen?
Frage 5: Experten diskutieren über die Behandlung von sehr kleinen Tumoren: Beobachtet oder entfernt man den Tumor oder macht man eine ablative Therapie.
Welche Empfehlung zur Behandlung eines kleinen Tumors gibt es? In welcher Situation würde man welche Behandlung wählen?
Frage 6: Stichwort "Radiofrequenzablation" - Können Sie die verschiedenen lokal ablativen Verfahren vorstellen?
Wer führt solche Verfahren durch?
Frage 7: Häufig ist ein Patient bereits bei Diagnosestellung metastasiert. Soll der Primärtumor dann noch operiert werden?
Welche Empfehlungen gibt es in diesem Fall? Wovon hängt die Entscheidung ab?

Sollte sich das Video nicht bei Ihnen öffnen, kann es sein, dass die Version Ihres Flash Players veraltet ist. Sie können das in unserem Youtube Kanal ansehen.

 

Grundsätzlich gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten (-methoden):

  • die offene Operation
  • die minimalinvasive Operation

Bei der offenen Operation können sehr verschiedene Schnitte zum Einsatz kommen: über die Flanke, den Bauch, Brustkorb und Zwischenrippenräume. Für den Chirurgen ist hierbei der Zugangsweg (basierend auf seiner Erfahrung) sowie die Lage des Tumors und ggf. den zu erwartenden Schwierigkeiten entscheidend.

Neben den klassischen „offenen“ Zugangswegen zur Entfernung der gesamten Niere über Bauch- oder Flankenschnitt können auch so genannte minimal-invasive Operationsmethoden eingesetzt werden (auch Laparoskopie, Videochirurgie oder Knopflochchirurgie genannt). Dabei erfolgt die Operation über drei bis fünf kleine Hautschnitte mit ca. fünf bis zehn mm Größe, über welche die Operationsinstrumente und eine Kamera (Bauch-Spiegelung) eingebracht werden.
Die Kamera überträgt das Bild in 20-facher Vergrößerung auf einen Bildschirm, so dass der Operateur und sein Team das OP-Feld ständig beobachten können. Um eine gute Sicht zu gewährleisten, wird CO2-Gas eingeleitet. Das operierte Tumorgewebe wird mittels eines Bergungssäckchens aus dem Körper entfernt.

An einzelnen Zentren wird die laparoskopische paritielle Nephrektomie mit Unterstützung eines Operationsroboters – dem so genannten DaVinci© System durchgeführt.

Wie bei einer laparoskopischen Operation erfolgt der Zugang für die Arbeitsinstrumente und Kamera über fünf Einstiche. Der Unterschied besteht darin, dass ein Roboter mit den Arbeitsinstrumenten verbunden ist, Der Operateur befindet sich bei der Operation an einer Bedienungskonsole. Mittels eines Computers kann er von dort aus die beweglichen Arbeitsarme und die Mini-3D-Kamera steuern. Der Operateur hat dank der vergrößerten 3D-Ansicht des Operationsgebietes die Möglichkeit die Operationsinstrumente millimetergenau zu führen. Ein Assistent unterstützt dabei den Operateur direkt am Patienten/Roboter.

 

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