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NIERENKREBS

NIVOLUMAB - Opdivo

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Wirkstoffname: Nivolumab
Entwicklungscode: ONO-4538, BMS-936558 oder MDX1106
Handelsname: Opdivo®

Ärzte und Apotheker verwenden in Gesprächen häufig die Wirkstoffnamen. Das kann zu Verwirrungen führen, daher führen wir hier für Sie alle Namen auf und werden im Weiteren den Wirkstoffnamen verwenden.

Bei Nivolumab handelt es sich um eine neue Art der immunonkologischen (IO) Therapie - es ist ein sogenannter Immuncheckpoint-Hemmer. Er blockiert den sogenannten PD-1 Checkpoint.

Lesen Sie mehr über Immunonkologie.

 

Interview auf dem DKK 2016 - Prof. Dr. Jens Bedke: Informationen zu Nivolumab (Opdivo®) beim Nierenzellkarzinom

Prof. Dr. Jens Bedke, Urologe, von der Universitätsklinik Tübingen gab uns ein Interview auf dem Deutschen Krebs-Kongress 2016 in Berlin über Nivolumab



Folgende Fragen und Erklärungen werden in diesem Video besprochen:
Prof. Bedke: „Informationen zu Nivolumab (Opdivo)“
Frage 1: Wie funktioniert der neue Wirkstoff Nivolumab (Opdivo)?
Frage 2: Gegen welchen Wirkstoff wurde Nivolumab getestet? Was waren die Ergebnisse der Studie, die auf dem ESMO veröffentlicht wurde?
Frage 3: Wann stellt Nivolumab (Opdivo) eine Behandlungsmöglichkeit in Zukunft für das Nierenzellkarzinom dar?
Frage 4: Patienten sind es gewohnt, mit dem Nebenwirkungsprofil der Tyrosinkinase-Inhibitoren umzugehen. Können Sie auf das davon abweichende Nebenwirkungsprofil von Nivolumab (Opdivo) eingehen? Was haben die Patienten zu beachten?

Hinweis: das Laden des Videos braucht manchmal etwas Zeit. Sollte sich das Video jedoch nicht bei Ihnen öffnen, so können Sie dieses Video in unserem Youtube Kanal ansehen.

Interview auf dem Nierenzellkarzinom-Expertentreffen 2015 - Prof. Dr. Viktor Grünwald: Informationen über Immuncheckpoint-Inhibitoren beim Nierenzellkarzinom

Prof. Dr. Viktor Grünwald, Onkologe, von der Medizinischen Hochschule Hannover gab uns ein Interview auf dem Nierenkrebs-Expertentreffen in Feldafing 2015 über Immuncheckpoin-Inhibitoren


Folgende Fragen und Erklärungen werden in diesem Video besprochen:

Frage 1: Es gibt eine neuartige Immuntherapie: worin unterscheidet sie sich zur alten Immuntherapie? Wie funktionieren Immuncheckpoint-Hemmer? 
Frage 2: Für wen sind diese Therapien geeignet?
Frage 3: Welche Nebenwirkugnen haben diese neuen Immuntherapien? Inwiefern unterscheiden sich diese von z.B. den Tyrosinkinase-Hemmern? 
Frage 4: Für welche Tumore gibt es denn bereits zugelassene Immuncheckpoint-Hemmer?

Hinweis: das Laden des Videos braucht manchmal etwas Zeit. Sollte sich das Video jedoch nicht bei Ihnen öffnen, so können Sie dieses Video in unserem Youtube Kanal ansehen.

 

Dosierung

Nivolumab wird als Infusion alle 2 Wochen über einen Zeitraum von 60 Minuten beim Arzt intravenös verabreicht. Die empfohlene Dosis beträgt 3 mg/kg Körpergewicht.

Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie ein klinischer Nutzen besteht oder bis die Behandlung vom Patienten nicht mehr vertragen wird.

Hinweis vom Lebenshaus: Reden Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob die Anlage eines Portkatheters in Ihrem Falle sinnvoll ist, da dieser Wirkstoff als Infusion alle zwei Wochen verabreicht wird.


Nebenwirkungsprofil

Im Vergleich zu den Target-Medikamenten zeigen die neuen Immuntherapeutika im Allgemeinen weniger Nebenwirkungen. Allerdings können sie zu Beschwerden führen, die durch Entzündungsmechanismen im Körper hervorgerufen werden und eine medikamentöse Behandlung nötig machen. Dabei ist es nicht selten, dass sich eigentlich nur leichte Nebenwirkungen relativ schnell verschlimmern. Bereits bei geringen Beschwerden sollte deshalb zeitnah ein Arzt aufgesucht werden.

Wichtig: Wenn Sie eine der neuen Immuntherapie erhalten, sollten Sie nicht versuchen, Nebenwirkungen selbst zu behandeln. Der Einsatz von verschreibungspflichtigen Medikamenten könnte nötig sein. Besprechen Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt!

Folgende Nebenwirkungen sollten Sie umgehend mit Ihrem Arzt besprechen:

  • Atmung: Kurzatmigkeit, erschwertes Ausatmen, Verringerung der Sauerstoffsättigung, Husten, Rasselnde Atmung
  • Haut: Juckreiz, Ausschlag, Abschälen der Haut, Hautabschürfungen
  • Magen-Darm-Trakt: Veränderungen der normalen Darm-Tätigkeit (Verstopfung, Durchfall), Blut oder Schleim im Stuhl, Bauchschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Gewichtsverlust
  • Augen: Entzündungserscheinungen im Augenbereich, Einschränkungen des Sehfeldes
  • Neurologisch: sensorische Beschwerden (Kribbeln, Taubheitsgefühl in den Armen/Beinen), motorische Einschränkungen (Probleme beim Gehen, Gleichgewichtsstörungen)
  • Allgemeinzustand: Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit (Fatigue), Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Austrocknung (Dehydrierung), Schockzustand, Verhaltensveränderungen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Laborwerte (werden vom Arzt festgestellt):
    • Niere: Veränderungen des Kreatinin-Wertes
    • Leber: Auffälligkeiten der Leberfunktion erhöhte Blutwerte (AST, ALT, Bilirubin), Gelbsucht, unnormale Lipase-Werte
    • Schilddrüse: veränderte TSH Werte, Störungen im Elektrolythaushalt

Gut zu wissen: Nebenwirkungen können teilweise auch noch Monate nach Beendigung der Therapie auftreten.

 

Wechselwirkung

Im Gegensatz zu den Tyrosinkinase- oder mTOR-Hemmern ist Nivolumab ein humaner monoklonaler Antikörper. Das bedeuetet, dass dieser nicht von den Cytochrom-P450-Enzymen (CYPs) oder anderen Enzymen des Arzneimittelmetabolismus abgebaut werden. Eine Beeinflussung durch gleichzeitg verabreichte Arzneimittel ist nicht zu erwarten.

 

Sie sollen eine Therapie mit Nivolumab beginnen? Hier finden Sie Tipps von anderen Patienten VOR Beginn

Ihr Arzt hat Ihnen gesagt, dass Sie eine Therapie mit Nivolumab beginnen sollen.

Daher wollen wir mit Ihnen zusammen vor Therapiebeginn einen Schritt zurückgehen und folgende Fragen stellen: Haben Sie sich eine Zweitmeinung zur Behandlung eingeholt? Ist vielleicht eine operative Entfernung der Metastasen sinnvoll und möglich?

Denn tatsächlich kann die Operation von Metastasen des Nierenzellkarzinoms einen Vorteil für den Patienten darstellen. Es kommt natürlich immer auf den Einzelfall an und daher ist eine Zweitmeinung VOR dem Start bzw. Wechsel einer Therapie sinnvoll.

Weitere Fragen finden Sie in unserem Fragenkatalog, den Sie bei uns telefonisch oder über das Kontaktformular anfordern können.

VOR Start einer Therapie

  1. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt umfassend aufklären. Unsere Gesprächsgrundlage bietet Ihnen die Möglichkeit nichts bei dem Gespräch zu vergessen.
    pdf LH NZK Gesprächsgrundlage Therapien

    (179 KB)
  2. Neueste Studien weisen darauf hin, dass eine Antibiotika-Therapie 4 Wochen vor einer Gabe von Immun-Checkpoint-Hemmern ungünstig sein könnte (ASCO GU 2017, Abstract 462).

    Forscher beobachteten bei Mäusen, dass bestimmte Mikroorganismen im Darm mit dem Immunsystem in einer bestimmten Weise interagieren. Es schien, dass diese Interaktion die Therapie mit einem Immun-Checkpoint-Hemmern positiv unterstützt.

    Die Einnahme von Antibiotika kann für eine bakterielle Entzündung nötig sei. Leider zerstören Antibiotika nicht nur die krankmachenden Bakterien, sondern auch die „guten“, so z.B. auch im Darm. Dort verändern sie die Zusammensetzung von Mikroorganismen und verringern die bakterielle Vielfalt.

    Dieses sind jedoch nur vorläufige Daten und eine endgültige Schlussfolgerung kann nicht gezogen werden.

    Unser Tipp: Die Darmflora kann mit Bifidus-Bakterien in der normalen Ernährung unterstützt werden, z.B. mit probiotischen Milchprodukten, vergorenes (fermentiertes) Gemüse z.B. Sauerkraut, Sauerkrautsaft, Brottrunk, Kefir, Kombucha etc.

  3. Lassen Sie vor Start der Therapie folgende Unterstuchungen durchführen:
    • Schilddrüsenfunktion
      (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Endokrinologe)
    • Herzfunktion
      (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Kardiologe)
    • Protinurie
      (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Urologe)

Regelmäßig während einer Therapie

  1. Lassen Sie in regelmäßgen Abständen Untersuchungen durchführen:
    • Schilddrüsenfunktion
      (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Endokrinologe)
    • Herzfunktion
      (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Kardiologe)
    • Protinurie
      (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Urologe)

 

Hier erfahren Sie mehr über den wissenschaftlichen Hintergrund zu Nivolumab

Wie wirkt Nivolumab?

Der Wirkstoff Nivolumab gehört zu den sogenannten Immuncheckpoint-Hemmern - diese sind eine der neuesten Formen der Immuntherapie gegen Krebs. Nivolumab ist ein Immuncheckpoint-Hemmer, der PD-1 blockiert.

Vielleicht haben Sie die Begriffe "PD-1", "PD-L1" oder auch "CTLA-4" bereits im Zusammenhang mit neuen Nierenkrebs-Medikamenten gehört? Dabei handelt es sich nicht um Medikamenten-Namen, sondern um eine "Gruppe" von Checkpoint-Inhibitoren. Sie umfasst Wirkstoffe wie der jetzt zugelassene Wirkstoff Nivolumab - aber auch andere Wirkstoffe, die sich noch in Studien befinden.

Was sind Checkpoints?

Immunzellen werden von einer Gruppe von Kontrollpunkten - so genannter Checkpoints - reguliert, die für ein ausgewogenes Immunsystem sorgen. Wird zu wenig reguliert, wird das Immunsystem überaktiv und greift den eigenen Körper an; zu viel Regulation und die Immunfunktionen werden beeinträchtigt, Infektionen und Krebserkrankungen können entstehen.

Manchmal machen sich Krebszellen jedoch genau dieses System zu Nutze und verwenden die Checkpoints, um sich vor dem Immunsystem zu „verstecken“. Checkpoint-Inhibitoren sind Arzneimittel (in diesem Fall so genannte Antikörper), die wiederum diese Checkpoints blockieren, so dass das Immunsystem die vorhandenen Krebszellen wieder erkennen und bekämpfen kann.

Bildlich gesprochen: Checkpoints senden Signale und werden u.a. von Immunzellen genutzt, um gesunde Zellen zu erkennen. Eine gesunde Zelle wird erkannt, in dem zwei Signale (Sender und Empfänger) zusammenpassen - sozusagen der Schlüssel in ein Schloß passt. Dieses "Schlüssel-Schloß-Prinzip" können sich jedoch auch Krebszellen aneigenen, in dem Sie "feundliche" Signale (Checkpoints) auf ihrer Zelloberfläche platzieren: Sie bieten sozusagen ein eigenes, passendes Schloß an. Die Immunzelle erkennt jetzt die Krebszelle nicht mehr, da der Schlüssel der Immunzelle ja in das Schloß der vermeintlich freundlichen Krebszelle passt.

Immun-Checkpoint-Hemmer blockieren die Bindung des Schlüssels in das Schloß - das Immunsystem erkennt die Krebszelle als Feind und bekämpft diese. Der Wirkstoff Nivolumab gehört zu einer neuen Art von Krebstherapie - den sogenannten Immuncheckpoint-Hemmern. Checkpoint-Hemmer (oder Checkpoint-Inhibitoren) sind eine der neuesten Formen der Immuntherapie gegen Krebs.

Wird das Wirkprinzip der Checkpoint-Inhibitoren genauer betrachtet, so könnte dies erklären, warum sie bei dem einen Krebs-Patienten eine Besserung der Erkrankung bringen, beim anderen jedoch nicht helfen. Anscheinend wirken die Checkpoint-Hemmer nur dann, wenn das Immunsystem bereits alarmiert und aktiviert ist und versucht, den Krebs zu bekämpfen. Sind keine Immunzellen im Tumor vorhanden, scheint auch die Behandlung mit Checkpoint-Antikörpern nicht zu wirken. Wissenschaftler weltweit versuchen gerade, genau diese Frage in Studien zu beantworten.

Was bedeutet PD-1, PDL-1, CTLA-4?

PD-1, PDL-1 und CTLA-4 sind einfach nur Namen von Kontrollpunkten (Checkpoints) des Immunsystems. Es gibt noch viel mehr dieser Checkpoints, z.B. OX40, LAG-3 und noch weitere, die sich noch in Studien befinden.

PD-1 wird auf Immunzellen ausgebildet (exprimiert) und dient der natürlichen Regulation der Immunantwort, damit diese nicht überschießt und so neue Erkrankungen entwickelt. Prinzipiell benötigt jede Immunantwort einen Gegenspieler, der das Immunsystem auf ein notwendiges Maß reduziert, da sonst auch gesunde, körpereigene Zellen erkannt und eliminiert werden. Ein gesundes Immunsystem findet also die Balance zwischen Anregung und Hemmung.

Die Empfänger (Liganden) von PD-1 heißen PD-L1 und PD-L2 und sitzen auf der Oberfläche z.B. von Tumorzellen. Bindet PD-1 an einen dieser Liganden, führt dies zur Inaktivierung der Immunzelle und verhindert, dass diese den Tumor angreift.

CTLA-4 verhindert, dass das körpereigene Immunsystem diejenigen T-Zellen herstellt, die den Tumor erkennen und angreifen können. Damit sollen im Normalfall Autoimmunerkrankungen verhindert werden.

Zulassung

Anfang April 2016 wurde Nivolumab von der europäischen Zulassungsbehörde für die Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms nach vorheriger Therapie zugelassen. Nach der Zulassung durch die Europäische Zulassungsbehörde steht Nivolumab in Deutschland Nierenkrebs-Patienten nach vorheriger Therapie zur Verfügung. In vielen anderen Ländern Europas ist das erst nach Verhandlungen über die Erstattung durch das Gesundheitssystem der Fall. In Deutschland werden ebenfalls Preisverhandlungen geführt, jedoch erst nachdem das Präparat bereits verfügbar ist. Eine Beantragung bei der Krankenkasse ist somit hinfällig.
Hinweis: Die Zulassung ist eigentlich eine Erweiterung, denn Nivolumab ist schon für die Behandlung des Melanoms und zur Behandlung des nicht kleinzelligen Lungenkrebses zugelassen. Die Erweiterung erfolgte auf Basis der guten Ergebnisse der Phase III Studie Checkpoint-025.

 

Wichtig zu wissen

  • Sollten Sie zurzeit eine Therapie bekommen, auf die Sie ansprechen und welche Sie gut vertragen besteht kein Grund diese Therapie anzuzweifeln oder sie sogar abzubrechen. Nivolumab kann nur in einer metastasierten Situation und nach Vortherapie verschreiben werden. Das bedeutet, dass 2 Bedingungen erfüllt sein müssen:
    1. Es ist schon mind. eine Therapie zur Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms erfolgt
    2. Ist es unter dieser Therapie zu einem Fortschreiten der Erkrankung oder einer Unverträglichkeit dieser Therapie aufgrund von hohen Nebenwirkungen gekommen.

  • Diese neue Art von Immuntherapie ist leider auch keine „Wunderwaffe“ oder ein Heilmittel gegen das metastasierte Nierenzellkarziom. Trotz der guten Studienergebnisse gab es Teilnehmer, die nicht auf die Therapie ansprachen: 35% bei Nivolumab und 28% bei Everolimus. Bei diesen Patienten war leider ein Fortschreiten der Erkrankung zu beobachten.

    Tatsächlich wird das Wort „Heilmittel“ oftmals in den Medien benutzt, von Nierenkrebs-Experten werden Sie dies aber wohl eher nicht hören. Von “Heilung” wird erst gesprochen, wenn die Erkrankung komplett verschwindet und auch für die nächsten 5, 10 oder 15 Jahre nicht zurückkommt.

    Die Wirksamkeit des ersten Checkpoint-Antikörpers bei Melanomen (Hautkrebs) wurde jedoch erst 2010 in Studien gezeigt. Aussagen über mehrere Jahre sind daher noch kaum möglich. Allerdings sind die Überlebensraten derjenigen Patienten, die am längsten mit den Wirkstoffen behandelt werden, sehr vielversprechend. Momentan ist es noch zu früh, um etwas über die Wirksamkeit der neuen Behandlungsmethoden bei Nierenkrebs auszusagen. Auch ist nicht klar, welche Patienten wirklich davon profitieren. Trotzdem sind die neuen Therapien sicherlich ein großer Durchbruch in der Krebsbehandlung.

  • Die Behandlung mit den neuen Immuncheckpoint-Inhibtoren gehört in Expertenhände, denn in seltenen Fällen kann sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper des Patienten richten. Dies passiert meist in Form von Entzündungen, die schnell erkannt und behandelt werden müssen. Es ist also äußerst wichtig ein Nebenwirkungstagebuch zu führen und von dem behandelnden Arzt zu erfahren, wann und in welchen Fällen ein Patient sich ggf. sofort zur Behandlung der Nebenwirkungen melden muss.

Unser Unterstützungsangebot an Sie

Wir sind Patienten und Angehörige. Wir bieten Ihnen nicht nur virtuelle Informationen, sondern reale Unterstützung: eigene Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Alltag mit der Erkrankung und der Therapie. Wir bieten wir Ihnen Hilfestellungen in verschiedenen Formen an:

Neben unseren patientengerechten Informationsbroschüren über die Erkrankung bieten wir verschiedene Materialien an, um Sie optimal bei der Therapie zu unterstützen:

  • Therapietagebuch
  • Patientenpass

Diese können Sie bei uns telefonisch oder über das Kontaktformular anfordern.

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