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NIERENKREBS

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BEVACIZUMAB - Avastin

 

Wirkstoffname: Bevacizumab
Handelsname: Avastin®

Ärzte und Apotheker verwenden in Gesprächen häufig die Wirkstoffnamen eines Medikaments. Das kann zu Verwirrungen führen, daher führen wir hier für Sie alle Namen auf und werden im Weiteren den Wirkstoffnamen verwenden.

Bevacizumab ist keine Chemotherapie im herkömmlichen Sinne, sondern ein zielgerichteter Antikörper, der auf einen bestimmten Wachstumsfaktor gerichtet ist (Target-Therapie). Bevacizumab ist für die Erstlinien-Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms in Kombination mit Interferon-alpha von der europäischen Gesundheitsbehörde EMA im Dezember 2007 zugelassen. Mehr über die Wirkweise und Zulassung finden Sie weiter unten.

 

Dosierung

Bevacizumab wird als Infusion alle 14 Tage (2 Wochen) über einen Zeitraum von 30 bis 60 Minuten beim Arzt intravenös verabreicht. Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg / kg Körpergewicht.

Hinweis vom Lebenshaus: Reden Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob die Anlage eines Portkatheters in Ihrem Falle sinnvoll ist, da dieser Wirkstoff als Infusion alle 2 Wochen verabreicht wird.

Interferon-alpha wird vom Patienten selbst dreimal wöchentlich subkutan unter die Haut gespritzt. Die zugelassene Dosis beträgt neun Mio. Einheiten.

Hinweis vom Lebenshaus:
Fragen Sie Ihren Arzt nach der für Sie passenden Dosierung von Interferon-alpha.
Hintergrund: Im Rahmen des ASCO 2011 wurden die Ergebnisse einer einarmigen Studie (BevLin-Studie) vorgestellt, welche die Dosis des Interferons in dieser Kombinationstherapie hinterfragt hat. Tatsächlich scheint die Effektivität der Kombination auch bei Absenkung der Interferon-Dosis von 9 auf 6 oder sogar 3 Mio. IE erhalten zu bleiben, was zu einer deutlich besseren Verträglichkeit der Therapie beiträgt.

Gegebenenfalls kann der Arzt bei schwerwiegenden Nebenwirkungen eine Anpassung der Dosierung vornehmen.

Nebenwirkungsprofil

Zu den sehr häufigen unerwünschten Wirkungen unter der Kombinationstherapie von Bevacizumab mit Interferon-alpha gehören: erhöhte Körpertemperatur - Fieber, Bluthochdruck, Grippesymptome, Ermüdung (Fatigue), Blutungen, Gewichtsverlust etc.

Zu den häufig auftretenden unerwünschten Wirkungen gehören: Durchfall, Kurzatmigkeit, Depression, u.a.

Die häufigsten Laborabweichungen waren u.a. Anämie, Thormbozytopenie, Neutropenie, Protinurie, etc.

Wichtige Tipps von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Paul-Ehrlich-Institut

  • Bevacizumab kann die Wundheilung beeinträchtigen. Sollte ein operativer Eingriff nötig sein, so muss die Behandlung mit Bevaciszumab vor der Operation abgesetzt werden und soll früestens 28 Tage nach einem operativen Eingriff oder erst nach völliger Abheilung der Operationswunde eingeleitet oder fortgeführt werden.
  • In sehr seltenen Fällen kann eine Weichteilinfektion auftreten (nektroische Faszitiitis). Häufig gehen Wundheilungskomplikationen, Magen-Darm Perforation oder eine Fistelbildung dieser sehr seltenen Nebenwirkungen voran.

Allgemeine Empfehlung von Patienten für Patienten

Die Interferon-Therapie muss einmal am Tag an 3 Tagen in der Woche unter die Haut gespritzt werden. Die Erfahrung vieler Patienten ist, dass sie mit dem Spritzen der Interferon-Therapie am Abend besser zurechtkommen.

Weitere wichtige Tipps von Patienten für Patienten vor und während der Therapie mit Bevacizumab und Interferon

  • Überprüfung des Blutdrucks: während der Therapie wird in einigen Fällen Bluthochdruck (Hypertonie) beobachtet. Bei Bedarf benötigen die Patienten eventuell schon vor der Therapie eine adäquate Bluthochdruckbehandlung.
  • Infektionsschutz: unter der Therapie kann das Immunsystem leiden (immunsuppressive Eigenschaften). Achten Sie auf die richtige Hygiene und probieren Sie z.B. das Händeschütteln mit anderen Personen zu vermeiden. Diese Webseite gibt wertvolle Tipps zum Infektionsschutz: www.infektionsschutz.de

Unsere Mitglieder haben Zugang zu unserer Datenbank "Tipps im Umgang mit Nebenwirkungen".


Wichtig:

Die Kooperation und Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Arzt ist der wichtigste Bestandteil während Ihrer Behandlung. Ihr Arzt kann Sie nur optimal unterstützen, wenn er Ihr Befinden genau kennt. Dazu eignet sich das Führen eines Therapietagebuchs, welches Sie hier umsonst bei uns anfordern können.
Im Allgemeinen sagen internationale Experten über Nierenzellkarzinom-Therapien, dass eine Behandlung der Nebenwirkungen vor einer Dosierungsanpassung Vorrang haben sollte. Dieses ist jedoch eine individuelle Entscheidung, die Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt abwägen sollten.

Wechselwirkung

Unter Wechselwirkung versteht man die Beeinflussung des im Blut vorhandenen Wirkspiegels eines Medikaments, wenn andere Substanzen (z.B. Medikamente, Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel) zeitnah eingenommen werden.

Wechselwirkungen entstehen zumeist dadurch, dass verschiedene eingenommenen Substanzen auf die gleiche Art und Weise im Körper abgebaut werden. Insofern sind alle Nahrungsmittel und viele Medikamente potentiell dazu in der Lage, den Stoffwechsel von systemischen Therapien zu beeinflussen. Dabei kann sowohl der Wirkspiegel des Nierenkrebs-Medikaments als auch der Wirkspiegel des anderen Medikaments erhöht oder reduziert werden.

Hintergrund zu Wechselwirkungen

Viele körperfremde Stoffe werden in der Leber über bestimmte Enzyme abgebaut (verstoffwechselt). Dabei ist das in der Leber vorhandene Enzym – Cytochromm P450 3A4 (CYP 3A4) häufig ein zentraler Bestandteil bei der Verstoffwechselung vieler Nierenkrebs-Medikamente, aber auch von zahlreichen, häufig verwendeten Arzneimitteln sowie normale Lebensmittel (Nahrungsergänzungsmittel gehören auch zu Lebensmitteln).

Bitte weisen Sie Ihre behandelnden Ärzte auf die Einnahme Ihres Nierenkrebs-Medikaments sowie aller anderen eingenommenen Medikamente, homöopathischer Mittel, Nahrungsergäzungsmittel hin!

Grundsätzlich muss man bei dem jeweiligen Hersteller nachfragen, wie das Medikament verstoffwechselt wird und diese Tatsache berücksichtigen.

Beispiele für Substanzen, die den Arzneimittel-Spiegel im Blut ansteigen lassen könnten

Es kann sein, dass der Abbau der Medikamente verringert wird, dann würde der Arzneimittel-Spiegel im Blut ansteigen. Das kann unter Umständen zu etwas mehr Nebenwirkungen führen. Grapefruit z.B. kann diese Wirkung haben, darum Vorsicht bei Grapefruit und Grapefruitsäften.

Folgende Substanzen könnten den Wirkspiegel einiger Nierenkrebs-Medikamente erhöhen:

  • Grapefruit/-saft,
  • manche Antibiotika (z. B. Calrithromycin, Erythromycin),
  • manche blutdrucksenkende Mittel (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil),
  • manche HIV Medikamente (z.B. Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir),
  • manche Mittel gegen Sodbrennen (z.B. Cimetidin),
  • manche Mittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Itraconazol, Ketoconazol, Voriconazol),
  • manche Mittel gegen Übelkeit (z.B. Aprepitant)

Beispiele für Substanzen, die den Arzneimittel-Spiegel im Blut verringern könnten

Viel problematischer ist, wenn der Abbau von dem Medikament durch ein Nahrungsmittel oder ein anders Medikament beschleunigt wird. Das würde zur Folge haben, dass der Wirkspiegel im Blut abnimmt. Dann besteht die Gefahr, dass das Arzneimittel gar nicht richtig wirkt. Das nur scheinbar harmlose Johanniskraut kann den Plasmaspiegel von den systemischen Therapien senken, daher sollten Patienten Johanniskraut (z.B. Tees oder Tabletten gegen depressive Verstimmungen) meiden.

Folgende Substanzen könnten den Wirkspiegel einiger Nierenkrebs-Medikamente reduzieren:

  • manche Antibiotika (z.B. Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin),
  • manche Kortison Medikamente (z.B. Dexamethason),
  • manche Medikamente gegen ein Krampfleiden (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital),
  • manche Schlafmittel (z. B. Barbiturate)
  • Johanniskraut

WICHTIG! Einige Medikamente gegen Wechseljahrsbeschwerden können Johanniskraut als Wirkstoff enthalten!

Für jedes dieser Medikamente können natürlich noch andere Wechselwirkungen vorliegen.

Führen Sie daher eine Liste über die von Ihnen eingenommen Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel sowie deren Dosierung und legen Sie diese Ihren behandelnden Ärzten vor.

Am Besten eignet sich dazu unser Patientenpass, den Sie über unser Kontaktformular anfordern können.

 

Sie sollen eine Therapie mit Bevacizumab beginnen? Hier finden Sie Tipps von anderen Patienten VOR Beginn

Ihr Arzt hat Ihnen gesagt, dass Sie eine Therapie mit Bevacizumab und Interferon alpha beginnen sollen.

Vor Therapiebeginn wollen wir mit Ihnen zusammen  einen Schritt zurückgehen und folgende Fragen stellen: Haben Sie sich eine Zweitmeinung zur Behandlung eingeholt? Ist eine operative Entfernung der Metastasen sinnvoll und möglich?

Denn tatsächlich kann die Operation von Metastasen des Nierenzellkarzinoms einen Vorteil für den Patienten darstellen. Es kommt natürlich immer auf den Einzelfall an und daher ist eine Zweitmeinung VOR dem Start einer Therapie sinnvoll.

Weitere Fragen finden Sie in unserem Fragenkatalog, den Sie bei uns telefonisch oder über das Kontaktformular anfordern können.

VOR Start einer Therapie

  1. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt umfassend aufklären. Unsere Gesprächsgrundlage bietet Ihnen die Möglichkeit nichts bei dem Gespräch zu vergessen.
    pdf LH NZK Gesprächsgrundlage Therapien
    (179 KB)
  2. Lassen Sie vor Start der Therapie folgende Unterstuchungen durchführen:
    • Blutdrucküberprüfung (eventuell benötigen Sie schon vor der Therapie eine adäquate Bluthochdruckbehandlung)
    • Schilddrüsenfunktion (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Endokrinologe)
    • Herzfunktion (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Kardiologe)
    • Protinurie (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Urologe)

  3. Gehen Sie vor einer Therapie zum Zahnarzt und lassen Sie Ihre Zähne kontrollieren und ggf. sanieren.
    pdf ASORS Laufzettel AntiresorptiveTherapie (1.58 MB)

Regelmäßig während einer Therapie

  1. Blutdruckmessen
  2. Medizinische Fußpflege
  3. Lassen Sie in regelmäßgen Abständen Untersuchungen durchführen:
    • Schilddrüsenfunktion (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Endokrinologe)
    • Herzfunktion (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Kardiologe)
    • Protinurie (Durchgeführt von ihrem behandelnden Arzt oder beim Facharzt: Urologe)

 

Hier erfahren Sie mehr über den wissenschaftlichen Hintergrund zu Bevacizumab

Unterschied zwischen Chemo- und Target-Therapie

Die Chemotherapie z.B. schädigt bzw. zerstört generell alle schnell wachsenden Zellen in der Teilungsphase (unabhängig vom Krebsbefall). Dieses Vorgehen ist beim Nierenzellkarzinom nicht sinnvoll, da sich diese „Standard-Krebsbehandlungen“ als praktisch unwirksam erwiesen haben.

Mitte 2006 wurden die ersten Vertreter einer neuen Ära von Krebsmedikamenten für das Nierenzellkarzinom in Deutschland zugelassen: sogenannte Target-Therapien (target, engl. = Ziel). Target-Therapien sind Medikamente, die das Wachstum und
eine weitere Streuung des Krebses verhindern sollen.

Im Gegensatz zur Chemotherapie wirken diese Medikamente zielgerichtet auf die Tumorzellen und sind so weniger schädlich für die „normalen“ Zellen unseres Körpers. Sie sollen das Fortschreiten von Nierenkrebs eindämmen und somit eine Lebenszeitverlängerung bei möglichst hoher Lebensqualität ermöglichen.

Das Wissen um die Tumorentstehung bildet den Ansatz für diese neuen Therapien.
Beim Nierenzellkarzinom spielen Wachstumsfaktoren dabei eine große Rolle, da sie auf zweierlei Art zu einer Beeinflussung des Tumors bzw. seiner Metastasierung führen:

  • Zum einen wirken sie in der Krebszelle selbst (Tumorwachstum, Tumorproliferation),
  • zum anderen bewirken sie, dass der Tumor Blutgefäße „anlocken“ kann, wodurch er die für sein Wachstum notwendige Blutversorgung erreicht.

Die Neubildung von Tumorblutgefäßen wird als Neoangiogenese bezeichnet.

Was ist (Neo-) Angiogenese?

Als Angiogenese (griechisch: Gefäßentstehung) bezeichnet man das Wachstum von kleinen Blutgefäßen (Kapillaren). Die Angiogenese ist bei Krebs von erheblicher Bedeutung.
Solide Tumoren, wie das Nierenzellkarzinom, sind abhängig von einem mitwachsenden Kapillarnetz, das den Tumor mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Je größer der Tumor wird, desto mehr Blutgefäße müssen entstehen, um die Tumorzellen zu versorgen. Diese gesteigerte Angiogenese der Tumoren wird durch eine Signalübermittlung der Tumorzellen an das normale Umfeld gefördert. Hierbei entsenden die Tumoren ein Eiweiß (Protein), z.B. den Wachstumsfaktor VEGF. VEGF stimuliert das Wachstum bestimmter Zellen, um neue Gefäße zu bilden.

Dieser Wachstumsfaktor möchte sich an eine Andockstelle für Wachstumsfaktoren – den sogenannten Rezeptor – binden. Diese befinden sind an der Oberfläche einer Zelle. Wenn der Wachstumsfaktor an den Rezeptor andockt, wird dadurch ein Signal ausgelöst. Das Signal wird über viele Zwischenschritte (Signalkaskade) an den Zellkern weitergegeben.

Angiogenese

 

Dabei spielen bestimmte Eiweiße eine besondere Rolle, die sogenannten Tyrosinkinasen. Sie sorgen dafür, dass das aufgenommene Signal im Zellinneren weitergeleitet wird. Diese Signalkaskade ist notwendig, um verschiedene Gewebe im Organismus, wie z.B. Blutgefäße, Bindegewebe oder Nervengewebe, auszubilden.

Kurzgesagt: Nach Bindung an den Rezeptor erfolgt das Signal des Wachstumsfaktors VEGF. Dies bewirkt eine Aktivierung im Zellkern und in der Folge, die Entwicklung neuer Blutgefäße. VEGF sorgt somit für die Ausbildung einer eigenen Blutversorgung des Tumors, die für den Tumor ab einer Größe von ca. 0,2 mm überlebensnotwendig ist. Je größer der Tumor wird, desto größer wird die Zahl der Blutgefäße, um die Tumorzellen zu versorgen.

Was ist Anti-Angiogenese?

Eine Methode zur Verhinderung der Gefäßneubildung heißt Anti-Angiogenese. Da der Tumor ohne neue Blutgefäße nicht weiter wachsen kann, wird versucht die Gefäßneubildung mit Wirkstoffen in Form von Angiogenese-Hemmern (Inhibitoren) zu verhindern. Dabei können diese „Hemmer“ an verschiedenen Stellen ansetzen (unterschiedliche Wirkmechanismen): bei einer Unterbrechung des Ablaufs der Produktion von Wachstumsfaktoren bis zum Signal, das an den Zellkern gesendet wird.

Für das Nierenzellkarzinom sind mehrere Medikamente zugelassen, die auf unterschiedliche Art und Weise Einfluss auf die Tumorzelle und ihr Wachstum haben. Auf dieser Seite erklären wir Ihnen den Wirkmechanismus der Antikörper.

Wirkmechnismus Antikörper

Einige Substanzen, sogenannte Antikörper, können Wachstumsfaktoren binden, bevor sie die Empfänger (Rezeptoren) erreichen und ein Wachstumssignal auslösen können. Diese Medikamente hemmen das Wachstum von Blut- bzw. Lymphgefäßen (Angiogenese-Hemmer), die den Tumor mit Sauerstoff- und Nährstoffen versorgen.
Auf diese Weise können die Antikörper die weitere Entwicklung und Ausbreitung des Tumors verzögern.
Dies ist der Ansatz, der mit dem Wirkstoff Bevacizumab (Avastin®), einem Antikörper gegen den Wachstumsfaktor VEGF, verfolgt wird. Zur Behandlung des Nierenzellkarzinoms wird er in Kombination mit Interferon-alpha verabreicht.

 

Wirkmechanismus Antikorper

Zulassung

Die Zulassung für die Erstlinien-Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms in Kombination mit Interferon-alpha wurde von der europäischen Gesundheitsbehörde EMEA im Dezember 2007 erteilt.

Eine Übersicht wann dieses Medikament verschrieben werden kann finden Sie auch unter Einsatz der Medikamente

 

Unser Unterstützungsangebot an Sie

Wir sind Patienten und Angehörige. Wir bieten Ihnen nicht nur virtuelle Informationen, sondern reale Unterstützung: eigene Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Alltag mit der Erkrankung und der Therapie. Wir bieten wir Ihnen Hilfestellungen in verschiedenen Formen an:

Neben unseren patientengerechten Informationsbroschüren über die Erkrankung bieten wir verschiedene Materialien an, um Sie optimal bei der Therapie zu unterstützen:

  • Therapietagebuch
  • Tipps im Umgang mit Nebenwirkungen (unsere 20-seitige Broschüre)
  • Patientenpass

Diese können Sie bei uns telefonisch oder über das Kontaktformular anfordern.

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