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NIERENKREBS



PEMBROLIZUMAB - Keytruda

 

Wirkstoffname: PembrolizumabPD 1 Protein Fotolia 84538335 M
Handelsname: Keytruda®
Entwicklungscode: MK-3475, Lambrolizumab

Ärzte und Apotheker verwenden in Gesprächen häufig die Wirkstoffnamen. Das kann zu Verwirrungen führen, daher führen wir hier für Sie alle Namen auf und werden im Weiteren den Wirkstoffnamen verwenden.

Bei Pembrolizumab handelt es sich um eine neue Art der immunonkologischen (IO) Therapie - es ist ein sogenannter Immuncheckpoint-Hemmer. Er blockiert den sogenannten PD-1 Checkpoint. Lesen Sie hier mehr über Immunonkologie.

Pembrolizumab ist noch nicht für die Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms zugelassen. Es gibt jedoch zur Zeit verschiedene Studien mit Pembrolizumab allein oder auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen.

 

Laufende Studie: Erstlinientherapie - Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib im Vergleich zu Sunitinib (Keynote-426)

Voraussetzungen für die Studie Keynote-426

Diese Studie ist eine Erstlinientherapie-Studie, das bedeutet sie kommt nur für Patienten in Frage, die noch keine medikamentöse Nierenkrebs-Therapie bekommen haben. Es gibt jedoch noch weitere Voraussetzungen, die ein Patienten erfüllen muss - sogenannte Ein- oder Ausschlußkriterien. Eine Auswahl stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Letztendlich kann nur der Prüfarzt eines Studienzentrums nach einer eingehenden Untersuchung feststellen, ob ein Patient an der Studie teilnehmen kann.

Einschlußkriterien

Patienten, die an der Studie Keynote-426 teilnehmen möchten, müssen u.a. folgende Kriterien erfüllen:

  • der Nierenzellkarzinom-Tumor muss eine klarzellige Histologie oder mit klarzelliger Komponente haben
  • es handelt sich um eine fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankung (sie muss z.B. mit CT oder MRT meßbar sein)
  • es darf keine vorherige medikamentöse Therapie gegen das Nierenzellkarzinom erfolgt sein
  • der Patient muss einen guten Allgemeinzustand (ECOG 0 oder 1) mit normalen Blutwerten und guter Organfunktion haben

Ausschlußkritierien

Patienten dürfen nicht an der Studie Keynote-426 teilnehmen, wenn u.a. folgende Kriterien vorliegen:

  • Operationen vier Wochen vor Studieneinbindung
  • Strahlentherapie zur lokalen Behandlung von Nierenkrebs Metastasen bis 14 Tagen vor Beginn der Behandlung
  • Patienten, die regelmäßig mit Kortison behandelt werden müssen
  • eine aktive oder chronische Hepatitis B oder C

Zielsetzung der Studie Keynote-426

Diese Phase III-Studie möchte klären, ob die Kombination der neuen immunonkologischen Therapie Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib bei Nierenkrebs besser wirkt, als eine der bisherigen Standardtherapien - in diesem Fall Sunitinib. Dazu werden mehrere Ziele in dieser Studie verfolgt, z.B.

  • Ermittlung der Zeitspanne in dem die Krankheit nicht fortschreitet (progressionsfreies Intervall) und dem sogenannten Gesamtüberleben in den beiden unterschiedlichen Studienarmen
  • Beurteilung des Ansprechens auf die verschiedenen Therapien
  • Anzahl der Patienten die Nebenwirkungen haben
  • Anzahl der Patienten, die aufgrund von Nebenwirkungen die Studie abbrechen

Ablauf der Studie Keynote-426

Die Phase III-Studie möchte klären, ob die Kombination der neuen immunonkologischen Therapie Pembrolizumab in Kombination mit Axitnib bei Nierenkrebs besser wirkt, als eine der bisherigen Standardtherapien - in diesem Fall Sunitinib.

Es gibt 2 Studienarme (Gruppen): alle Teilnehmer werden zufällig (von einem Computer) in zwei Gruppen eingeteilt.

Wichtig: Patienten in beiden Gruppen erhalten ein aktives Medikament, es werden keine Placebos verabreicht.

Die Patienten in der einen Gruppe erhalten Pembrolizumab in Kombination mit Axitinib.

Die Teilnehmer in der anderen Gruppe werden mit Sunitinib, einem zugelassenen Standartmedikament für das Nierenzellkarzinom behandelt.

  • Pembrolizumab ist ein menschlicher monoklonaler Antikörper der auf PDL-1 abzielt
  • Axitnib ist ein oraler Tyrosinkinaseinhibitor, der bereits für die Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms in der Zweitlinie zugelassen ist
  • Sunitinib ist ein oraler Tyrosinkinaseinhibitor, der bereits für die Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms in der Erstlinie zugelassen ist

Die Studie findet zur Zeit statt in: Dresden, Berlin, Düsseldorf, Münster, Lübeck, München, Tübigen

Die Studienzentren finden Sie in unserem Studienregister vom Lebenshaus.

Medikamentendosierungen der Studie Keynote-426

Die Patienten in der einen Studiengruppe erhalten Pembrolizumab, 200 mg als Infusion alle 3 Wochen und nehmen zusätzlich 5 mg Axitinib im Abstand von 12h (also zweimal am Tag) ein. 

Die Patienten der anderen Studiengruppe nehmen einmal 50 mg Sunitinib am Tag für 4 Wochen ein, gefolgt von 2 Wochen Einnahmepause.

Studien Design Keynote 426

Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie das Medikament wirkt oder bis die Behandlung vom Patienten nicht mehr vertragen wird.

Hinweis vom Lebenshaus: Sollten Sie im Studienarm mit Pembrolizumab sein, können Sie Ihren behandelnden Arzt fragen, ob die Anlage eines Portkatheters in Ihrem Falle sinnvoll ist, da dieser Wirkstoff als Infusion alle drei Wochen verabreicht wird.

 

Laufende Studie: Erstlinientherapie - Pembrolizumab als alleinige Therapie für klarzellige oder nicht-klarzellige Nierenzellkarzinome (Keynote-427)

Voraussetzungen für die Studie Keynote-427

Es handelt sich um eine Erstlinientherapie-Studie, das bedeutet sie kommt nur für Patienten in Frage, die noch keine medikamentöse Nierenkrebs-Therapie bekommen haben. Es gibt jedoch noch weitere Voraussetzungen, die ein Patienten erfüllen muss - sogenannte Ein- oder Ausschlußkriterien. Eine Auswahl stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Letztendlich kann nur der Prüfarzt eines Studienzentrums nach einer eingehenden Untersuchung feststellen, ob ein Patient an der Studie teilnehmen kann.

Einschlußkriterien

Patienten, die an der Studie Keynote-427 teilnehmen möchten, müssen u.a. folgende Kriterien erfüllen:

  • Durch den Pathologiebericht bestätigtes metastasiertes oder lokal fortgeschrittenes (definiert als inoperabler Tumor) überwiegend klarzelliges Nierenzellkarzinom, einschließlich sarkomatoider Anteile im Tumorgewebe
  • Durch den Pathologiebericht bestätigtes metastasiertes oder lokal fortgeschrittenes (definiert als inoperabler Tumor) nicht-klarzelliges Nierenzellkarzinom, gestattet sind auch sarkomatoide Anteile
  • mindestens eine durch bildgebende Verfahren messbare Metastase bei Studienbeginn

Ausschlußkritierien

Patienten dürfen nicht an der Studie Keynote-427 teilnehmen, wenn u.a. folgende Kriterien vorliegen:

  • Patienten, die bereits eine medikamentöse Therapie zur Behandlung ihres metastasierten Nierenzellkarzinoms erhalten haben
  • Patienten, die regelmäßig mit Kortison behandelt werden müssen
  • eine aktive oder chronische Hepatitis B oder C

Zielsetzung der Studie Keynote-427

Diese Phase II-Studie möchte klären, ob eine alleinige Therapie mit Pembrolizumab bei Patienten mit klarzelligen oder nicht-klarzelligen Nierenzelltumoren wirkt. Dazu werden mehrere Ziele in dieser Studie verfolgt, z.B.

  • Beurteilung des Ansprechens der verschiedenen Nierenzellkarzinom-Typen auf die Therapie mit Pembrolizumab
  • Beurteilung der Länge des Ansprechens
  • Ermittlung der Zeitspanne in dem die Krankheit nicht fortschreitet (progressionsfreies Intervall) und dem sogenannten Gesamtüberleben in den beiden unterschiedlichen Studienarmen
  • Anzahl der Patienten die Nebenwirkungen haben
  • Anzahl der Patienten, die aufgrund von Nebenwirkungen die Studie abbrechen.

Ablauf der Studie Keynote-427

In der vorliegenden Studie werden zwei Behandlungsgruppen miteinander verglichen. Beide Gruppen erhalten Pembrolizumab 200mg als Infusion alle drei Wochen. Je nach Ansprechen des Patienten bis zu 35 mal, also bis zu einem Zeitraum von ca. 24 Monaten.

Der eine Teil der Patienten hat ein klarzelliges Nierenzellkarzinom. 

Der andere Teil der Patienten hat ein nicht klarzelliges Nierenzellkarzinom.

Pembrolizumab ist ein sogenannter der Immun-Checkpoint-Inhibitor. Er ist unter dem Handelsnamen Keytruda® bereits zur Behandlung von anderen Krebsarten zugelassen (z.B. Hautkrebs und bestimmten Lungenkrebsarten).

Die Studienzentren finden Sie in unserem Studienregister vom Lebenshaus.

Medikamentendosierungen der Studie Keynote-427

Alle teilnehmenden Patienten erhalten Pembrolizumab 200 mg als Infusion alle drei Wochen. Je nach Ansprechen des Patienten bis zu 35 mal, also über einen Zeitraum von ca. 24 Monaten.

Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie das Medikament wirkt oder bis die Behandlung vom Patienten nicht mehr vertragen wird.

Hinweis vom Lebenshaus: Sollten Sie im Studienarm mit Pembrolizumab sein, können Sie Ihren behandelnden Arzt fragen, ob die Anlage eines Portkatheters in Ihrem Falle sinnvoll ist, da dieser Wirkstoff als Infusion alle drei Wochen verabreicht wird.


Nebenwirkungsprofil von Immun-Checkpoint-Hemmern im Allgemeinen

Im Vergleich zu den Target-Medikamenten zeigen die neuen Immuntherapeutika im Allgemeinen weniger Nebenwirkungen. Allerdings können sie zu Beschwerden führen, die durch Entzündungsmechanismen im Körper hervorgerufen werden und eine medikamentöse Behandlung nötig machen. Dabei ist es nicht selten, dass sich eigentlich nur leichte Nebenwirkungen relativ schnell verschlimmern. Bereits bei geringen Beschwerden sollte deshalb zeitnah ein Arzt aufgesucht werden.

Wichtig: Wenn Sie eine der neuen Immuntherapie erhalten, sollten Sie nicht versuchen, Nebenwirkungen selbst zu behandeln. Der Einsatz von verschreibungspflichtigen Medikamenten könnte nötig sein. Besprechen Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt!

Folgende Nebenwirkungen sollten Sie umgehend mit Ihrem Arzt besprechen:

  • Atmung: Kurzatmigkeit, erschwertes Ausatmen, Verringerung der Sauerstoffsättigung, Husten, Rasselnde Atmung
  • Haut: Juckreiz, Ausschlag, Abschälen der Haut, Hautabschürfungen
  • Magen-Darm-Trakt: Veränderungen der normalen Darm-Tätigkeit (Verstopfung, Durchfall), Blut oder Schleim im Stuhl, Bauchschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Gewichtsverlust
  • Augen: Entzündungserscheinungen im Augenbereich, Einschränkungen des Sehfeldes
  • Neurologisch: sensorische Beschwerden (Kribbeln, Taubheitsgefühl in den Armen/Beinen), motorische Einschränkungen (Probleme beim Gehen, Gleichgewichtsstörungen)
  • Allgemeinzustand: Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit (Fatigue), Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Austrocknung (Dehydrierung), Schockzustand, Verhaltensveränderungen, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Laborwerte (werden vom Arzt festgestellt):
    • Niere: Veränderungen des Kreatinin-Wertes
    • Leber: Auffälligkeiten der Leberfunktion erhöhte Blutwerte (AST, ALT, Bilirubin), Gelbsucht, unnormale Lipase-Werte
    • Schilddrüse: veränderte TSH Werte, Störungen im Elektrolythaushalt

Gut zu wissen: Nebenwirkungen können teilweise auch noch Monate nach Beendigung der Therapie auftreten.

Wechselwirkungen bei Immun-Checkpoint-Hemmern im Allgemeinen

Im Gegensatz zu den Tyrosinkinase- oder mTOR-Hemmern ist Pembrolizumab ein humaner monoklonaler Antikörper. Das bedeuetet, dass dieser nicht von den Cytochrom-P450-Enzymen (CYPs) oder anderen Enzymen des Arzneimittelmetabolismus abgebaut werden. Eine Beeinflussung durch gleichzeitg verabreichte Arzneimittel ist nicht zu erwarten.


Hier erfahren Sie mehr über den wissenschaftlichen Hintergrund zu Pembrolizumab

Wirkmechnismus

Der Wirkstoff Pembrolizumab gehört zu den sogenannten Immuncheckpoint-Hemmern - diese sind eine der neuesten Formen der Immuntherapie gegen Krebs. Pembrolizumab ist ein Immuncheckpoint-Hemmer, der PD-1 blockiert.

Vielleicht haben Sie die Begriffe "PD-1", "PD-L1" oder auch "CTLA-4" bereits im Zusammenhang mit neuen Nierenkrebs-Medikamenten gehört? Dabei handelt es sich nicht um Medikamenten-Namen, sondern um eine "Gruppe" von Checkpoint-Inhibitoren. Sie umfasst Wirkstoffe wie der bereits zugelassene Wirkstoff Nivolumab - aber auch andere Wirkstoffe, die sich noch in Studien befinden, wie z.B. Avelumab, Atezolizumab etc.

Was sind Checkpoints?

Immunzellen werden von einer Gruppe von Kontrollpunkten - so genannter Checkpoints - reguliert, die für ein ausgewogenes Immunsystem sorgen. Wird zu wenig reguliert, wird das Immunsystem überaktiv und greift den eigenen Körper an; zu viel Regulation und die Immunfunktionen werden beeinträchtigt, Infektionen und Krebserkrankungen können entstehen.

Manchmal machen sich Krebszellen jedoch genau dieses System zu Nutze und verwenden diese Checkpoints, um sich vor dem Immunsystem zu „verstecken“.

Checkpoint-Hemmer sind Arzneimittel (in diesem Fall so genannte Antikörper), die wiederum diese Checkpoints blockieren, so dass das Immunsystem die vorhandenen Krebszellen wieder erkennen und bekämpfen kann.

Bildlich gesprochen: Checkpoints senden Signale und werden u.a. von Immunzellen genutzt, um gesunde Zellen zu erkennen. Eine gesunde Zelle wird erkannt, in dem zwei Signale (Sender und Empfänger) zusammenpassen - sozusagen der Schlüssel in ein Schloß passt. Dieses "Schlüssel-Schloß-Prinzip" können sich jedoch auch Krebszellen aneigenen, in dem Sie "feundliche" Signale (Checkpoints) auf ihrer Zelloberfläche platzieren: Sie bieten sozusagen ein eigenes, passendes Schloß an. Die Immunzelle erkennt jetzt die Krebszelle nicht mehr, da der Schlüssel der Immunzelle ja in das Schloß der vermeintlich freundlichen Krebszelle passt.

Immun-Checkpoint-Hemmer blockieren die Bindung des Schlüssels in das Schloß - das Immunsystem erkennt die Krebszelle als Feind und bekämpft diese. Der Wirkstoff Nivolumab gehört zu einer neuen Art von Krebstherapie - den sogenannten Immuncheckpoint-Hemmern. Checkpoint-Hemmer (oder Checkpoint-Inhibitoren) sind eine der neuesten Formen der Immuntherapie gegen Krebs.

Wird das Wirkprinzip der Checkpoint-Inhibitoren genauer betrachtet, so könnte dies erklären, warum sie bei dem einen Krebs-Patienten eine Besserung der Erkrankung bringen, beim anderen jedoch nicht helfen. Anscheinend wirken die Checkpoint-Hemmer nur dann, wenn das Immunsystem bereits alarmiert und aktiviert ist und versucht, den Krebs zu bekämpfen. Sind keine Immunzellen im Tumor vorhanden, scheint auch die Behandlung mit Checkpoint-Antikörpern nicht zu wirken. Wissenschaftler weltweit versuchen gerade, genau diese Frage in Studien zu beantworten.

Was bedeutet PD-1, PDL-1, CTLA-4?

PD-1, PDL-1 und CTLA-4 sind einfach nur Namen von Kontrollpunkten (Checkpoints) des Immunsystems. Es gibt noch viel mehr dieser Checkpoints, z.B. OX40, LAG-3 und noch weitere, die sich noch in Studien befinden.

PD-1 wird auf Immunzellen ausgebildet (exprimiert) und dient der natürlichen Regulation der Immunantwort, damit diese nicht überschießt und so neue Erkrankungen entwickelt. Prinzipiell benötigt jede Immunantwort einen Gegenspieler, der das Immunsystem auf ein notwendiges Maß reduziert, da sonst auch gesunde, körpereigene Zellen erkannt und eliminiert werden. Ein gesundes Immunsystem findet also die Balance zwischen Anregung und Hemmung.

Die Empfänger (Liganden) von PD-1 heißen PD-L1 und PD-L2 und sitzen auf der Oberfläche z.B. von Tumorzellen. Bindet PD-1 an einen dieser Liganden, führt dies zur Inaktivierung der Immunzelle und verhindert, dass diese den Tumor angreift.

CTLA-4 verhindert, dass das körpereigene Immunsystem diejenigen T-Zellen herstellt, die den Tumor erkennen und angreifen können. Damit sollen im Normalfall Autoimmunerkrankungen verhindert werden.

Wichtig zu wissen

Die Behandlung mit den neuen Immuncheckpoint-Inhibtoren gehört in Expertenhände, denn in seltenen Fällen kann sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper des Patienten richten. Dies passiert meist in Form von Entzündungen, die schnell erkannt und behandelt werden müssen. Es ist also äußerst wichtig ein Nebenwirkungstagebuch zu führen und von dem behandelnden Arzt zu erfahren, wann und in welchen Fällen ein Patient sich ggf. sofort zur Behandlung der Nebenwirkungen melden muss.

Unser Unterstützungsangebot an Sie

Wir sind Patienten und Angehörige. Wir bieten Ihnen nicht nur virtuelle Informationen, sondern reale Unterstützung: eigene Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Alltag mit der Erkrankung und der Therapie. Wir bieten wir Ihnen Hilfestellungen in verschiedenen Formen an:

Neben unseren patientengerechten Informationsbroschüren über die Erkrankung bieten wir verschiedene Materialien an, um Sie optimal bei der Therapie zu unterstützen:

  • Therapietagebuch
  • Patientenpass

Diese können Sie bei uns telefonisch oder über das Kontaktformular anfordern.

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