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NIERENKREBS

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Impfungen

Infektionsschutz und Impfungen sind ein wichtiges Thema besonders für Patienten, die unter Therapie häufig ein geschwächtes Immunsystem haben.

Neben der Grippeschutz-Impfung wird auch die Pneumokokken-Impfung, gerade bei Immungeschwächten und Patienten über 60, empfohlen. Pneumokokken sind die Haupterreger für infektiöse, bakterielle Lungenentzündungen. Eine Pneumokokken-Impfung soll davor schützen. Aber auch Spezielle Impfungen – wie z.B: für bestimmte Urlaubsziele sind immer wieder von hohem Interesse.

Grundsätzlich sollten Nierenkrebs-Patienten, die eine Therapie einnehmen, mit ihrem behandelnden Arzt über diese Impfungen sprechen.

Dabei gibt es Faustregeln, es sollten:

  • nur Tot-Impfstoffe verwendet werden (z.B. gegen Grippe, Frühsommer-Meningoenzephalitis oder Tetanus)
  • keine Lebend-Impfstoffe verabreicht werden (etwa wie: Masern, Mumps, Röteln, Windpocken – auch über die Nase verabreichte Grippe-Impfstoffe, Gelbfieber oder Typhus-Impfstoffe)

Wichtig!
Bei einigen Nierenkrebs-Medikamenten kann die Immunreaktion möglicherweise beeinträchtigt werden. Impfungen könnten daher weniger wirksam sein. Um zu erfahren, ob die Impfungen mit Ihrer medizinischen Therapie verträglich sind kann Ihr behandelnder Arzt – oder auch Sie selbst – bei der medizinischen Informationshotline des Arzneimittelherstellers anrufen und fragen.

Die Wirksamkeit von Grippeschutzimpfung unter der Therapie mit Sorafenib und Sunitib ist übrigens durch eine Studie nachgewiesen worden: Studie zur Grippeschutzimpfung unter Therapie

 

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