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Metastasierter/fortgeschrittener GIST

 

Bis zum Jahr 2000 bestand die einzige Behandlungsmöglichkeit, auch der fortgeschrittenen Erkrankung, nur in der Operation (= Resektion). Da sich Tumoren und Metastasen gegen klassische Chemo- und Strahlentherapie als äußerst resistent erwiesen, war ihre erfolgreiche Behandlung sehr problematisch, was diese Krebsform mit zu den am schwersten therapierbaren machte. So lag die durchschnittliche Überlebenszeit von Patienten mit metastasiertem GIST damals – vor den neuen medikamentösen Therapien – bei 12 Monaten. 

 

Standard-Therapie

Mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Imatinib, können seit 2001 beeindruckende Ergebnisse in der Behandlung von metastasierten und inoperablen GIST erzielt werden. Mehr zur Imatinib-Therapie erfahren Sie hier: Imatinib-Therapie

Inoperable/metastasierte Erkrankung: Einfacher Behandlungsablauf im Überblick 

Behandlungsablauf Imatinib

Metastasen-Chirurgie 

Der Stellenwert der Metastasen-Chirurgie bei metastasierter, fortgeschrittener Erkrankung unter medikamentöser Therapie ist bisher noch ungeklärt. Derzeit gibt es keine Daten, ob Patienten unter medikamentöser Therapie, die zusätzlich chirurgisch behandelt werden (mögliche Entfernung aller Metastasen), von diesem Eingriff profitieren.

Das heißt ganz einfach: Nimmt man zwei Gruppen von Patienten mit metastasierter/fortgeschrittener Erkrankung die mit Imatinib behandelt werden. Gruppe A bekommt lediglich Imatinib. Bei den Patienten der Gruppe B werden nach einigen Monaten zusätzlich die Metastasen heraus operiert. Derzeit ist nicht klar, ob die Patienten der Gruppe B, die zusätzlich chirurgisch behandelt werden, von diesem Eingriff  bzgl.der Zeit profitieren. Zeit bedeutet hier, Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung und Zeit im Gesamtüberleben. Dies ist daher momentan eine wichtige Fragestellung und somit Forschungsgegenstand verschiedener Studien.

 

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