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Gemeinschaft zur Unterstützung von Betroffenen <br />mit GIST (Gastrointestinale Stromatumoren)Gemeinschaft zur Unterstützung von Betroffenen
mit GIST (Gastrointestinale Stromatumoren)


PATIENTENSELBSTHILFE – SÄULE DES GESUNDHEITSSYSTEMS

Von A wie Allergie bis Z wie Zwangsstörungen: Mittlerweile gibt es viele Probleme oder Erkrankungen, zu denen sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz Selbsthilfegruppen oder Patientenorganisationen gebildet haben. Selbsthilfegruppen werden nicht offiziell registriert oder gezählt - doch schätzt man im deutschsprachigen Raum bereits weit über 100.000 Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen mit ca. vier bis fünf Millionen Mitgliedern. Viele Experten mutmaßen: Ohne Patientenselbsthilfe wäre unser Gesundheitssystem bereits kollabiert. Denn dort wird oft wichtige Informations-, Aufklärungs- und Betreuungsarbeit geleistet, die in Kliniken und Praxen nicht mehr durchgeführt wird. Nicht, weil man das dort nicht wollte, sondern weil der medizinische Alltag, die Gesundheitsreform, Verwaltungsberge, Überstunden, sowie Zeit- und Wirtschaftsdruck dies kaum mehr zulassen. So dauert das durchschnittliche Arzt-Patienten-Gespräch in Deutschland statistisch derzeit nur noch etwas über 7 Minuten.
Menschen finden, denen es ähnlich geht, Informationen sammeln, ein aufgeklärter Patient sein, sich mitteilen: Das sind die wichtigsten Motive für die meisten, die Kontakt zu Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen suchen - ob im Nachbarschaftszentrum um die Ecke oder im Internet. Der Kontakt mit Gleichbetroffenen - und sei es auch nur ein virtueller - gibt den meisten das Gefühl, mit ihrem Problem nicht alleine zu stehen und verstanden zu werden. Selbsthilfegruppen greifen aber auch Probleme auf, die von der Öffentlichkeit, dem Gesundheits- oder Sozialwesen nicht befriedigend beachtet oder bearbeitet werden. „Selbsthilfegruppen sind Versuche, aus eigener Betroffenheit heraus gemeinsam mit anderen eigene Wege bei der Bearbeitung eigener Probleme gehen zu lernen“. (Balke)

Fachleute und Betroffene haben herausgefunden, dass die regelmäßige Teilnahme an SHG-Treffen sehr positive Effekte haben kann:
  • Rückgang von Depressionen, Ängsten, seelischen Störungen
  • Zunahme von sozialen Kontakten und Eigeninitiative
  • Der Wille, das Leben trotz der Krankheit meistern zu wollen
  • Gut informiert sein und damit eine Steigerung des Selbstbewusstseins
  • u.v.m (Quelle: NAKOS)

www.nakos.de

NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle
zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
Wilmersdorfer Str. 39
D - 10627 Berlin
Tel. +49 30-31 01 89 60
Fax +49 30-31 01 89 70
Mail: selbsthilfe@nakos.de

www.bag-selbsthilfe.de

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) e. V.
Kirchfeldstr. 149
40215 Düsseldorf
Tel. +49 211-31006-0
Fax +49 211-31006-48
Mail: info@bag-selbsthilfe.de


 

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